Ahmed Yahya, 28 Jahre alt, füllt am frühen Morgen den Tank seines Taxis an einer Tankstelle am Stadtrand von Sanaa mit 10 Litern Benzin. Dieser Taxifahrer, der für den Lebensunterhalt seiner Familie sorgt, wischt den Staub von der Windschutzscheibe seines Fahrzeugs und sagt: „Zuerst fülle ich den Tank meines Taxis mit Kraftstoff, damit ich zum Lebensunterhalt meiner Familie beitragen kann.“
Erhöhung der Kraftstoffpreise und deren Auswirkungen auf das Leben der Haushalte
Bis Anfang dieser Woche zahlte Yahya in von den Huthis kontrollierten Gebieten 4750 Jemen-Rial (entspricht etwa 8,90 Dollar) für Kraftstoff. Dieser Preis war etwa vier Jahre lang stabil, aber am Montag gaben die Huthis eine Erhöhung des Benzinpreises um etwa 10 Prozent auf 5250 Jemen-Rial (9,80 Dollar) bekannt. Yahya bezeichnete diese Preiserhöhung als „einen weiteren schmerzhaften Schock für ein Volk, das bereits verwüstet ist“.
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Die jemenitische Ölgesellschaft, die unter der Kontrolle der Huthis steht, erklärte, dass die Erhöhung der Diesel- und Benzinpreise auf „steigende weltweite Kraftstoffpreise“ zurückzuführen sei und versprach, dass diese Situation vorübergehend sein werde. Dennoch haben die Besetzung der südlichen Küsten des Roten Meeres im Jemen und die Angriffe auf Saudi-Arabien ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Preiserhöhung gespielt.
Wirtschaftliche und soziale Folgen der Preiserhöhungen
Yahya äußerte Bedauern über diese Erhöhung und sagte: „Wir kommen nur schwer über die Runden, und diese Preiserhöhung wird das Überleben noch schwieriger machen.“ Er, der drei Kinder hat, arbeitet seit fünf Jahren als Taxifahrer und fühlt sich angesichts der Preisschwankungen bei Lebensmitteln und Kraftstoff finanziell unsicher. Er fügte hinzu: „Meine Familie gibt monatlich etwa 75.000 Jemen-Rial [140 Dollar] für Lebensmittel aus, und mit der Erhöhung der Kraftstoffpreise werden wir 85.000 Jemen-Rial [159 Dollar] pro Monat benötigen, um die gleichen Lebensmittel zu kaufen.“
Berichten zufolge hat die Wiederaufnahme der Kämpfe im Jemen in den letzten Monaten, nach einer vierjährigen Phase relativer Ruhe, zu einem Anstieg der Preise beigetragen. Saleh Abdullah, ein Ladenbesitzer in Sanaa, erklärt, dass die Transportkosten gestiegen sind, was die Verbraucher belastet. Er sagte: „Das bedeutet, dass keine Familie von diesem Dilemma verschont bleibt.“
In dieser Situation hat auch das „Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen“ gewarnt, dass die Gewalt die humanitäre Krise verschärfen könnte. „Wafiq Saleh“, ein Wirtschaftsforscher, betonte, dass die Erhöhung der Kraftstoffpreise um 10 Prozent als Zwischenprodukte für Waren und Dienstleistungen neue Schwierigkeiten für die Familien mit sich bringen wird.
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Al Jazara
روایت خاورمیانه



