Asim Munir, der Befehlshaber der pakistanischen Armee, hat in einem Telefongespräch mit Abbas Araghchi, dem hochrangigen iranischen Diplomaten, Teheran aufgefordert, seinen Einfluss auf die Gruppe Ansarollah zu nutzen, um die Angriffe auf die Energieanlagen Saudi-Arabiens zu stoppen. Dieses Gespräch fand am Mittwoch statt, nachdem die Spannungen im Nahen Osten zugenommen hatten und die Sicherheitslage in der Region besorgniserregend war.
Islamabad bemüht sich um Verhandlungen
Pakistani Regierungsquellen gaben am Donnerstag bekannt, dass diese Anfrage Teil der Bemühungen Islamabads ist, eine verhandelte Lösung im Jemen-Konflikt zu erreichen. Asim Munir wies in diesem Gespräch auf die negativen Auswirkungen der Angriffe von Ansarollah auf die Öl- und Wirtschafts-Infrastruktur Saudi-Arabiens hin und forderte Iran auf, diese Gruppe zu überzeugen, ihre Angriffe einzustellen.
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Iran hat ebenfalls bestätigt, dass die Telefongespräche zwischen Munir und Araghchi während des jüngsten Besuchs von Araghchi in China stattfanden. Esmail Baqaei, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, stellte fest, dass Teheran sich nicht in die Angelegenheiten des Jemen einmischt und Ansarollah als unabhängige Akteure bezeichnete.
Waffenstillstand und Verhandlungen
Islamabad hat zuvor auch seine Besorgnis über die eskalierenden Spannungen geäußert und sein Engagement für das bilaterale Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien betont. Sajjad Haider Khan, der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums, betonte in Antwort auf Fragen zu möglichen Maßnahmen seines Landes gegen die Angriffe von Ansarollah die Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Region.
Er wies auch darauf hin, dass Pakistan bestrebt ist, Dialog und Diplomatie anstelle militärischer Maßnahmen zu fördern. In diesem Zusammenhang haben pakistanische und iranische Beamte Möglichkeiten zur Wiederbelebung direkter Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zur Beendigung des Krieges untersucht. Araghchi berichtete auch von der Bereitschaft Irans, zu Verhandlungen zurückzukehren, vorausgesetzt, die feindlichen Handlungen der Vereinigten Staaten werden eingestellt.
Die diplomatischen Bemühungen Pakistans zur Wiederbelebung der Beziehungen zwischen Iran und den USA dauern an, während China als ein wichtiger Akteur in diesem Bereich die Bemühungen Islamabads zur Verringerung der Spannungen unterstützt. Wang Yi, der Außenminister Chinas, betonte ebenfalls in einem Treffen mit Araghchi die Notwendigkeit von Zurückhaltung und die Rückkehr zu Verhandlungen.
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Al Jazara
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