Brexit, dieses Wort, das einst Freiheit und Unabhängigkeit versprach, ist heute zu einem Punkt der Verzweiflung geworden. Die Führer dieser großen Veränderung, insbesondere Nigel Farage, versuchen, sich der Verantwortung zu entziehen, wohl wissend um dieses Scheitern. Bedeutet dieses Schweigen die Akzeptanz der Niederlage?
Die bittere Realität des Brexits
Farage, der zuvor als eine der Schlüsselfiguren in der Brexit-Kampagne galt, verweist nun seltener auf die Erfolge dieser Bewegung. Er, der genau weiß, dass seine Versprechen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage Großbritanniens nicht erfüllt wurden, hat auch auf der Jahrestagung seiner Partei selten auf dieses Thema eingegangen. Dieses Schweigen ist ein klares Zeichen für die Misserfolge des Brexits.
Statistiken und Umfragen zeigen, dass viele Wähler heute von den Folgen des Brexits enttäuscht sind. Der Austritt aus der Europäischen Union hat nicht nur nicht zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage geführt, sondern auch zu einem Rückgang des Lebensstandards und zu erhöhtem wirtschaftlichem Druck auf die Bürger. Die Menschen wissen genau, dass die goldenen Versprechen, die ihnen gemacht wurden, niemals erfüllt wurden.
Chance auf Veränderung
Doch in der Zwischenzeit könnte Andy Burnham, der Bürgermeister von Manchester, mit dem Verständnis dieser Realitäten als neuer Führer mit einem mutigen und ehrgeizigen Programm in der politischen Arena Großbritanniens auftreten. Er muss auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen eingehen und anstelle von Schweigen einen neuen Diskurs führen, der sich mit den Problemen des Brexits auseinandersetzt.
Die Geschichte hat gezeigt, dass große Veränderungen selten leicht zu erreichen sind, aber es scheint, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der Politiker auf die bestehenden Realitäten achten und anstelle von leeren Versprechungen ein praktisches Programm für die Zukunft des Landes präsentieren sollten.
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