Das US-Außenministerium hat in einer neuen Maßnahme und angesichts der zunehmenden Spannungen in der Region den Verkauf von hochmodernen F-35-Kampfjets des Unternehmens Lockheed Martin an Saudi-Arabien genehmigt. Diese Entscheidung wurde getroffen, während die Kämpfe zwischen den Houthi-Rebellen im Jemen und Saudi-Arabien stark zunehmen.
Details des Deals
Nach Angaben des Außenministeriums wird der geschätzte Wert dieses Deals auf 24,3 Milliarden Dollar beziffert, und im Falle der endgültigen Genehmigung durch den Kongress umfasst dieser Vertrag 48 F-35-Kampfjets, 49 Triebwerke des Unternehmens Pratt & Whitney sowie Kommunikationsausrüstung, Teile und Unterstützungsdienste. Der Kaufantrag für diese Kampfjets wurde direkt von Donald Trump, dem ehemaligen Präsidenten der USA, im Jahr 2025 eingereicht.
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Reaktion Saudi-Arabiens
Die saudische Botschaft in Washington hat die Genehmigung dieses Verkaufs begrüßt und ihn als weiteren Schritt zur Stärkung der Verteidigungskooperation zwischen den beiden Ländern angesehen. In einer Erklärung der Botschaft wurde diese Entscheidung als Zeichen der Stärke und Stabilität der strategischen Partnerschaft zwischen Saudi-Arabien und den USA sowie als Fortschritt der militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern beschrieben.
Dieser Deal könnte, angesichts der geografischen Lage und der Sicherheitsbedingungen im Nahen Osten, bedeutende Veränderungen im militärischen Gleichgewicht dieser Region bewirken. Derzeit ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, das Zugang zu F-35-Kampfjets hat.
Rechtliche und regulatorische Herausforderungen
Der Verkauf dieser Kampfjets könnte jedoch auf rechtliche Hürden im US-Kongress stoßen. US-Gesetzgeber haben nach der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Ausweitung der militärischen Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien geäußert. Einige Mitglieder des Kongresses haben sich stark besorgt über das Umgehen von rechtlichen und ethischen Beschränkungen in diesem Bereich gezeigt und streben an, weitere Hürden zu schaffen, um solche Geschäfte zu verhindern.
Diese Entwicklungen spiegeln die komplexen Herausforderungen in der US-Verteidigungspolitik im Nahen Osten wider und verdeutlichen die Notwendigkeit, die "militärische qualitative Überlegenheit" Israels in diesem Zusammenhang zu wahren. Aus diesem Grund könnte dieser Deal einen Test für die neue Definition Washingtons dieser Überlegenheit darstellen.
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Al Jazara
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