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Die hohen Kosten von Infantino's Präsidentschaft bei der FIFA fordern seine Absetzung منبع تصویر: aljazeera.com
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Die hohen Kosten von Infantino's Präsidentschaft bei der FIFA fordern seine Absetzung

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Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, forderte die Absetzung von Gianni Infantino als Präsident der FIFA. Er äußerte seine Gründe für diese Forderung auf einem KI-Festival in Berlin.

Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), kritisierte auf einem KI-Festival, das am Donnerstag in Berlin stattfand, Gianni Infantino, den Präsidenten der FIFA, scharf und sagte, er müsse ohne Wenn und Aber zurücktreten.

Gründe für die Kritik an Infantino

Watzke erklärte, dass der DFB einer der wenigen Verbände sei, der in den nächsten sechs Monaten kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos als FIFA-Präsident unterzeichnet habe. Er sagte: "Er muss gehen, ohne Wenn und Aber."

FIFA-Friedenspreis und andere Kontroversen

Watzke wies auf drei zentrale Punkte hin, die gegen Infantino sprechen. Der erste Punkt war der FIFA-Friedenspreis, der von Infantino ins Leben gerufen wurde und im Dezember 2025 an Donald Trump, den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, verliehen werden soll. Watzke sagte: "Infantino hat diesen Preis selbst erfunden und selbst darüber entschieden, und das ist völlig verrückt."

Watzke verwies auch auf die fragwürdige Handhabung der roten Karte für Folarin Balogun in diesem Jahr während der Weltmeisterschaft. Dieser amerikanische Stürmer wurde im Achtelfinale des Spiels ausgeschlossen, aber nach einem Telefonat von Trump mit Infantino wurde seine einjährige Sperre aufgehoben. Watzke sagte dazu: "Es kann nicht sein, dass, wenn jemand ausgeschlossen wird, der Präsident den FIFA-Präsidenten anruft und auf seltsame Weise alles sofort zurückgenommen wird. Das ist Wahnsinn."

Das dritte Thema war ein Projekt, das am 28. Juli vorgestellt und vier Tage später abgesagt wurde. Dieses Projekt betraf die Gründung eines Unternehmens, das für private Investoren geöffnet werden sollte, und wurde zum Brennpunkt des Aufstands gegen Infantino. Watzke sagte: "Das ist völlig verrückt. Niemand wusste davon, nicht einmal die Vizepräsidenten der FIFA und der FIFA-Rat selbst waren darüber informiert."

Bernd Neuendorf, Präsident des DFB, hatte in einem Interview ebenfalls gesagt, dass die Zeit für Infantinos Rücktritt gekommen sei. Er sagte: "Das Vertrauensverhältnis zu Gianni Infantino ist unter dieser FIFA-Führung vollständig zerstört worden. Es ist wichtig, dass dieses System Infantino ein Ende findet."

Derzeit ist Infantino der einzige Kandidat für die Präsidentschaft der FIFA bei den für den 18. März 2027 angesetzten Wahlen, und die Nominierungen sind bis zum 18. November offen.

Quelle: aljazeera.com

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