In der Welt der klassischen Musik, wo Genies und Talente sorgfältig ausgewählt werden, gibt es bitterliche und enttäuschende Geschichten. Eine dieser Geschichten gehört einem Orchesterdirigenten, der nach 18 Jahren Tätigkeit in diesem Bereich an einen Punkt gelangt ist, an dem er nicht mehr über die Ungerechtigkeiten schweigen kann.
Herausforderungen im Leben von Künstlern aus der Arbeiterklasse
Dieser Orchesterdirigent, der als einer der Gründer des London Contemporary Orchestra bekannt ist, spricht über die harten Bedingungen, mit denen Musiker aus der Arbeiterklasse konfrontiert sind. Er sagt, dass es in der Vergangenheit für junge Arbeiter die Möglichkeit gab, in die Welt der Musik einzutreten. In den letzten Jahren sind diese Türen jedoch erheblich geschlossen worden, und jeden Tag kommen neue Schwierigkeiten hinzu.
Er bedauert, sich an die Tage zu erinnern, als er als Kind aus einer finanziell schwachen Familie ein Instrument spielen und an Jugendorchestern teilnehmen konnte. Er sieht klar, dass selbst diese grundlegenden Chancen jetzt nicht mehr verfügbar sind. Die finanziellen Bedingungen der Familien sind so herausfordernd, dass viele Talente von Anfang an entmutigt werden.
Nur leere Worte
In den letzten Jahren gab es viele Diskussionen über Vielfalt und Inklusion in der Welt der Musik. Doch dieser Orchesterdirigent kritisiert dieses Thema scharf und sagt, dass diese Worte in der Praxis keinen Wert haben. Er ist der Meinung, dass wir, wenn wir wirklich nach Vielfalt streben, die sozialen und wirtschaftlichen Wurzeln dieser Herausforderungen angehen und nach echten Lösungen suchen müssen.
Seine Worte spiegeln eine bittere Realität wider: In der Kunstwelt haben finanzielle und soziale Probleme einen erheblichen Einfluss auf die Chancen der Künstler, und solange diese Probleme nicht gelöst werden, wird es keinen Fortschritt in Bezug auf Vielfalt und Inklusion geben.
Dieser Orchesterdirigent hat beschlossen, von seinem Posten zurückzutreten, um seine Stimme über die Welt der Musik hinaus zu Gehör zu bringen. In der Hoffnung auf echte Veränderungen und die Schaffung eines gerechteren Raums für alle Künstler wird er weiterhin kämpfen.
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