Liz Larner, die berühmte kalifornische Künstlerin, nutzt auf erstaunliche Weise das Atmen von Menschen in ihren Werken. Sie erinnert an das Projekt „Jeder Künstler gab einen Atemzug“, das 1988 begann, und beschäftigt sich mit NASA-Videos von Asteroiden und lässt sich von der Welt des Weltraums inspirieren. Dieses Projekt umfasst Werke, die mit den Atembakterien von Künstlern aus der ganzen Welt auf Petrischalen gewachsen sind.
Eine Erfahrung von Wachstum und Veränderung
Diese Werke, die gewissermaßen Symbole der modernen Zeit sind, wurden 2022 in einer Ausstellung gezeigt. Larner weist darauf hin, dass die Bakterien in diesen Werken sich auf verschiedene Weise verwandelt haben; einige haben sich in „schöne, trockene Waffeln“ verwandelt, während andere eine schwarze und dunkelgrüne Farbe angenommen haben, die ein Gefühl von Angst und Geheimnis vermittelt.
Als kreative und innovative Künstlerin verwendet sie in ihren Arbeiten menschliche Haare, künstliche Wimpern, Leder und chirurgische Gase. In der Ausstellung „Eine harte Linie zum Biegen“ im Camden Arts Centre in London hat Larner Einwegkunststoffe untersucht und sie in faszinierende und beunruhigende Kunstwerke verwandelt.
Umwelt- und künstlerische Herausforderungen
Larner sagt dazu: „Als China keine amerikanischen Kunststoffe mehr akzeptierte, begann ich, diese Materialien in meinem Studio zu sammeln. Die Menge wurde so groß, dass ich sie von der Decke hängen musste.“ Diese Erfahrung spiegelt die Umwelt- und künstlerischen Herausforderungen wider, mit denen heutige Künstler konfrontiert sind.
Da sich die Welt verändert, befassen sich Larners Werke nicht nur mit den ästhetischen Aspekten der Kunst, sondern auch mit Umwelt- und sozialen Themen und erinnern daran, dass Kunst eine Stimme für Veränderung und Bewusstsein sein kann.
Al Jazara
روایت خاورمیانه



