Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, äußerte sich am 12. September 2026 in Dublin neben Micheál Martin, dem Premierminister von Irland, zur Situation der Houthi. Er gab bekannt, dass diese Gruppe Kontakt zur US-Regierung aufgenommen hat und einen Konflikt mit Washington verhindern möchte. Trump äußerte auch die Zuversicht, dass die Houthi mehr Schiffen die Durchfahrt erlauben und die Situation gut verlaufen wird.
Ausweitung der Kontrolle der Houthi im Roten Meer
Diese Äußerungen wurden gemacht, während die Houthi ihre Kontrolle über die Hafenstadt Al-Mokha und die Insel Mayyun vollständig übernommen haben und die Kontrolle über eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, den Bab al-Mandab, erlangt haben. Diese Entwicklungen sind insbesondere im Hinblick auf die Ölexporte Saudi-Arabiens und die kommerzielle Schifffahrt des Landes von Bedeutung und zeigen eine Schwächung der traditionellen Formel "Sicherheit gegen Öl".
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Die jüngsten Entwicklungen im Bab al-Mandab wurden als tiefgreifende Veränderung im sicherheitspolitischen Umfeld der Region beschrieben. Während die USA eine direkte militärische Intervention gegen die Houthi vermeiden, hat diese Gruppe nun die Kontrolle über einen der wichtigsten Seewege der Welt. Jüngste Berichte bestätigen, dass Washington derzeit von einem direkten Eingreifen in den Konflikt zwischen den Houthi und Saudi-Arabien absieht.
Politische und sicherheitspolitische Auswirkungen von Trumps Äußerungen
Trump betonte in Dublin, dass die Houthi Kontakt zur US-Regierung aufgenommen haben, um eine Konfrontation mit Washington zu vermeiden, und es scheint, dass sie "mehr Schiffen die Durchfahrt erlauben". Er wies auch darauf hin, dass das Problem nur "ein Land" betrifft, das wahrscheinlich Saudi-Arabien meint. Trump versprach, Maßnahmen zur Lösung dieses Problems zu ergreifen.
Auf dem Feld deuten Trumps Äußerungen darauf hin, dass die Houthi die militärische Macht und Abschreckung der USA in ihren Überlegungen berücksichtigen. Zudem haben die Houthi Bereitschaft gezeigt, zu verhandeln und eine Einigung zu erzielen, ähnlich wie sie es im Jahr 2025 getan hatten.
Die Trump-Regierung verfolgt gleichzeitig Politiken, die die Eindämmung des Iran als Hauptbedrohung, die Sicherung der Straße von Hormuz und die Verhinderung der Eröffnung einer militärischen Front im Jemen umfassen. Dennoch hat der Bab al-Mandab als lebenswichtiger Seeweg eine geringere Bedeutung für die direkten ölpolitischen Interessen der USA.
In Riad glauben saudische Kreise, dass die vorsichtige Haltung Washingtons Teil einer umfassenderen Politik der US-Regierung ist, und es scheint, dass die USA derzeit nicht die Absicht haben, direkt militärisch gegen die Houthi vorzugehen. Dennoch zeigt der Besuch von Admiral Brad Cooper, dem Kommandeur von CENTCOM, in Riad für dringende Gespräche mit Mohammed bin Salman, dass Washington versucht, die Unterstützung für Saudi-Arabien zu erhöhen.
Die Trump-Regierung bezeichnete Mohammed bin Salman als "guten Freund", um die Sorgen Saudi-Arabiens zu verringern, und erklärte, dass "alles gut verlaufen wird". Es wurde jedoch kein konkretes militärisches Engagement von ihm angeboten, und das Weiße Haus gab keine ausdrückliche Garantie zum Schutz der Energieinfrastruktur oder der Seewege Saudi-Arabiens ab.
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Al Jazara
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