In dieser Woche hat Ed Miliband mit der Ankündigung der Entscheidung Großbritanniens, Wirtschaftssanktionen gegen israelische Siedlungen im Westjordanland zu verhängen, gezeigt, dass dieses Land selbst im Zeitalter von Trump möglicherweise wieder die ethischen Dimensionen seiner Außenpolitik in den Blick nehmen könnte. Diese Maßnahme erinnert in gewisser Weise an die Prinzipien, die vor 30 Jahren von Robin Cook, dem damaligen Außenminister Großbritanniens, mit der Verkündung seiner ethischen Außenpolitik betont wurden.
Eine Geschichte der britischen Außenpolitik
Robin Cook erklärte damals, dass Großbritannien die Forderungen anderer Nationen nach demokratischen Rechten unterstützen sollte; Menschenrechte, die im Herzen der Außenpolitik dieses Landes stehen sollten. Seitdem hat Großbritannien 14 weitere Außenminister erlebt, von denen viele nicht in der Lage waren, die fortschrittlichen Prinzipien in ihren Maßnahmen umzusetzen. Ed Miliband kündigte in seiner letzten Rede nicht nur die Entscheidung an, Israel zu sanktionieren, sondern berichtete auch von der Bildung einer internationalen Koalition zur Unterstützung dieser Maßnahme.
Eine helle Zukunft oder Fortsetzung der Vergangenheit?
Diese Entwicklungen könnten zu einem grundlegenden Wandel in den Politiken Großbritanniens führen. Kann Miliband das Erbe von Cook in die Realität umsetzen und das internationale Verhalten Großbritanniens in Richtung ethischer Prinzipien lenken? Angesichts der herausfordernden Geschichte dieses Landes in der Außenpolitik bleibt diese Frage weiterhin unbeantwortet. Doch scheint diese anfängliche Maßnahme ein Zeichen für positive und hoffnungsvolle Veränderungen auf internationaler Ebene zu sein.
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