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Einnahme des Hafens von Mokha und der Inseln Bab al-Mandab durch die Huthis منبع تصویر: tahlilbazaar.com
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Einnahme des Hafens von Mokha und der Inseln Bab al-Mandab durch die Huthis

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Die Ansarullah-Bewegung im Jemen hat mit der Einnahme des Hafens von Mokha und strategisch wichtiger Inseln die Kontrolle über die Westküste des Jemen übernommen und die globale maritime Sicherheit herausgefordert.

Die Ansarullah-Bewegung im Jemen, bekannt als die Huthis, hat in einer Blitzoperation den vollständigen Besitz des Hafens von Mokha und der strategisch wichtigen Inseln von Bab al-Mandab erlangt. Diese Entwicklungen, die in den letzten Tagen stattgefunden haben, zeigen einen wesentlichen Wandel in den maritimen Gleichgewichten und Bedrohungen für die Freiheit der Schifffahrt auf globaler Ebene.

Einnahme strategischer Engpässe

Der Hafen von Mokha, der sich etwa achtzig Kilometer vom Bab al-Mandab entfernt befindet, war seit 2017 unter der Kontrolle der jemenitischen Regierung und diente als Hauptquartier der nationalen Widerstandskräfte unter der Führung von Tariq Saleh. Die Einnahme dieses Hafens durch die Huthis hat nicht nur der jemenitischen Regierung und der von Saudi-Arabien geführten Koalition einen schweren Schlag versetzt, sondern auch den Weg für das Vorrücken der Huthis in Richtung der Straße geebnet.

Nach der Einnahme von Mokha haben die Huthis in einer koordinierten Operation die Insel Mayyun (Perim), die sich in der Mitte der Straße befindet, eingenommen. Diese Insel ermöglicht es den Huthis, den Schiffsverkehr in der Straße unter Kontrolle zu halten. Außerdem fielen die großen und kleinen Hanish-Inseln, die die letzten Stützpunkte der jemenitischen Regierung waren, ohne ernsthaften Widerstand in die Hände der Huthis.

Rechtliche Herausforderungen und internationale Bedrohungen

Die Einnahme des Hafens von Mokha und der Inseln von Bab al-Mandab wirft ernsthafte Fragen zur Freiheit der Schifffahrt in diesem Wasserweg auf. Die Huthis, als nichtstaatliche bewaffnete Gruppe, haben nicht nur aus völkerrechtlicher Sicht keine Befugnis zur Ausübung von Souveränität über diese Wasserwege, sondern haben auch die Fähigkeit erlangt, die Freiheit der Schifffahrt zu stören. Der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Saree, erklärte, dass „die maritime Schifffahrt für alle Unternehmen außer saudischen Schiffen sicher ist“, was eine einseitige maritime Blockade durch diese Gruppe zeigt.

Der Innenminister des Jemen, Ibrahim Haidan, warnte ebenfalls vor der Rolle Irans in diesen Entwicklungen und betonte, dass Iran versuche, das Modell der Militarisierung von Seewegen im Bab al-Mandab zu wiederholen. Solche Entwicklungen könnten zur Schaffung einer neuen Einflusszone für Iran und seine Verbündeten auf beiden Seiten des Bab al-Mandab führen.

Die Reaktion Saudi-Arabiens auf diese Einnahmen war eine Mischung aus anfänglicher Passivität und begrenzter militärischer Antwort. Während Saudi-Arabien begrenzte Luftangriffe auf den Flughafen von Mokha durchführte, konnten diese Maßnahmen keinen signifikanten Einfluss auf die bestehende Situation ausüben. Die Einnahmen der Huthis und ihre Bedrohungen zeigen eindeutig eine ernsthafte Krise in der maritimen Sicherheit der Region.

Quelle: tahlilbazaar.com

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