Erzbischof Attallah Hanna, Leiter des griechisch-orthodoxen Erzbistums Sebastia in Jerusalem, warnte in einer Pressekonferenz am Samstag, den 21. Oktober 2023, in Jerusalem vor identitätsverändernden Maßnahmen in dieser Stadt unter dem Vorwand jüdischer Feiertage. Er erklärte, dass diese Feiertage als Vorwand zur Förderung gezielter Politiken gegen die arabische und islamische Identität Jerusalems genutzt werden.
Soziale und kulturelle Auswirkungen
Erzbischof Hanna wies in dieser Konferenz auf die negativen Auswirkungen dieser Politiken auf die arabische Gemeinschaft in Jerusalem hin und sagte, dass diese Maßnahmen die kulturelle und religiöse Identität dieser Region schwächen würden. Er fügte hinzu: "Jerusalem ist eine Stadt mit einer reichen arabischen Geschichte und Kultur, und wir dürfen nicht zulassen, dass diese Identität beeinträchtigt wird. Jüdische Feiertage werden als ein Werkzeug zur Veränderung des Bildes dieser Stadt verwendet, und das ist inakzeptabel."
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Antwort auf die Besatzungspolitik
Dieser palästinensische Erzbischof betonte auch, dass die arabische Gemeinschaft diesen Bedrohungen entgegenwirken und ihre historische und kulturelle Identität bewahren müsse. Er rief alle Palästinenser und Muslime auf, sich gegen diese Politiken zu wehren und ihre Identität zu verteidigen. In diesem Zusammenhang verwies Hanna auf die Durchführung von Versammlungen und kulturellen Aktivitäten als Strategien zur Bekämpfung identitätsverändernder Maßnahmen.
Erzbischof Hanna sprach auch über die Menschenrechtssituation in Jerusalem und sagte: "Viele Institutionen und Organisationen, insbesondere in Europa, sollten den Menschenrechtsfragen in Jerusalem mehr Aufmerksamkeit schenken und Druck auf die arabische Gemeinschaft vermeiden." Er forderte auch die arabischen und islamischen Länder auf, Maßnahmen zur Unterstützung der Rechte des palästinensischen Volkes zu ergreifen.
Zukünftige Konsequenzen
Die Warnungen von Erzbischof Hanna erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Besatzungspolitiken in Jerusalem stark zunehmen, was große Besorgnis in der arabischen und islamischen Gemeinschaft hervorruft. Besonders mit dem bevorstehenden jüdischen Feiertagen gibt es das Gefühl, dass möglicherweise weitere Maßnahmen zur Veränderung der Identität Jerusalems ergriffen werden könnten.
Am Ende dieser Konferenz betonte Erzbischof Attallah Hanna: "Jerusalem ist für uns alle wichtig und wir müssen es verteidigen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Geschichte und Identität verzerrt wird." Er hofft, dass mit mehr Solidarität zwischen den arabischen und muslimischen Nationen diese Herausforderungen bewältigt werden können.
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Al Jazara
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