Mustafa Çiğitci, der Innenminister der Türkei, empfing am Mittwoch um 10 Uhr Ortszeit in seinem Büro in Ankara seinen iranischen Amtskollegen İskender Memeni. Dieses bilaterale Treffen, das zur Stärkung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit und zur Prüfung gemeinsamer Herausforderungen abgehalten wurde, widmete sich einem der wichtigsten Themen der Gegenwart, nämlich der Auflösung der PKK- und PJAK-Gruppen.
Gespräche über gemeinsame Sicherheit
Çiğitci erklärte in diesem Treffen, unter Hinweis auf die lange Geschichte der Beziehungen zwischen Iran und der Türkei, dass die beiden Länder ihre Nachbarschaft durch gemeinsame sicherheitspolitische Maßnahmen stärken. Er fügte hinzu: "Wir haben in diesem Treffen über die gemeinsame sicherheitspolitische Agenda, einschließlich des Kampfes gegen den Terrorismus, die Sicherheit der Grenzen beider Länder, illegale Migration, Drogenhandel und den Kampf gegen moderne Kriminalitätsnetzwerke gesprochen."
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Betonung der Auflösung von PKK und PJAK
Çiğitci betonte auch die Bedeutung der Auflösung der PKK- und PJAK-Gruppen als Bedrohungen für die Sicherheit der Region. Er erklärte, dass der Prozess „Terrorismusfreies Türkei“, der unter der Führung von Recep Tayyip Erdoğan, dem Präsidenten der Türkei, durchgeführt wird, in enger Zusammenarbeit mit dem Iran fortgesetzt werden muss. Çiğitci wies darauf hin, dass zur Erreichung von Frieden und Sicherheit in der Region alle PKK-Zweige in Syrien und im Irak sowie die PJAK-Zweige im Iran im Rahmen des Auflösungsprozesses behandelt werden müssen.
Im weiteren Verlauf des Treffens beschäftigten sich die beiden Minister mit den bestehenden sicherheitspolitischen Risiken und den gemeinsamen Maßnahmen, die zur Bekämpfung dieser ergriffen werden können. Çiğitci betonte: "Wir streben die Schaffung eines stabilen und dauerhaften Gebiets an, das eine friedliche und sichere Atmosphäre für die Türkei bringt. Wir werden gemeinsam und koordiniert mit unseren Nachbarn entschieden gegen grenzüberschreitende Bedrohungen vorgehen."
Am Ende dankte der Innenminister der Türkei İskender Memeni und seiner Delegation und betonte, dass dieses Treffen einen wichtigen Schritt zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der beiden Länder darstellen wird.
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Al Jazara
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