Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, äußerte am Mittwoch in einer Pressekonferenz in New York seine Ansichten zu globalen Herausforderungen und regionalen Krisen. Er kritisierte die aktuelle Struktur des Sicherheitsrats und bezeichnete dieses Gremium als ein Spiegelbild der Welt vergangener Jahrzehnte und fügte hinzu, dass der Sicherheitsrat in der gegenwärtigen Situation „gelähmt“ sei.
Kritik am Sicherheitsrat und der Situation in Palästina
Guterres betonte, dass „geopolitische Gräben und Mächte, die internationales Recht verletzen, die ordnungsgemäße Funktionsweise des Rates behindern“. Er äußerte auch Besorgnis über die Situation in Palästina und kritisierte indirekt die mangelnde Zusammenarbeit des israelischen Regimes bei der Umsetzung des Friedensplans für Gaza. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte, dass die schrittweise Annexion von Gebieten im Westjordanland und die Aktionen der Siedler, die manchmal mit Unterstützung der Sicherheitskräfte erfolgen, „absolut inakzeptabel“ seien.
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Die Krise im Jemen und die Missachtung der Wurzeln
Im Folgenden wies Guterres auf die Krise im Jemen hin und äußerte Besorgnis über die aktuelle Lage, forderte ein Ende der ethnischen Säuberung und die Gewährleistung des Flusses humanitärer Hilfe. Ohne auf die Angriffe der saudischen Koalition im Jemen einzugehen, verurteilte er die Angriffe der jemenitischen Armee und der Volkskomitees auf die Infrastruktur der saudischen Aggressoren und stellte klar, dass „eine militärische Lösung für den Konflikt im Jemen unwahrscheinlich ist“. Experten sind der Meinung, dass die Empfehlungen von Guterres zur „Entspannung“ und „Diplomatie“ in eine Sackgasse führen werden, solange die Wurzeln der Spannungen, einschließlich der Präsenz ausländischer Truppen und der Besatzung, ignoriert werden.
Die Situation anderer Krisen und die Notwendigkeit des Dialogs
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen beschrieb in einem Teil seiner Rede die Situation im Sudan als eine „schreckliche und verheerende Krise“ und warnte vor den Interventionen ausländischer Länder in diesem Konflikt. Er betonte auch die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands im Ukraine-Konflikt als Schritt zu einem gerechten und dauerhaften Frieden.
Auf die Frage nach der Möglichkeit eines Vermittlungstreffens zwischen Teheran und Washington sagte Guterres, dass die Vereinten Nationen nur dann eine vermittelnde Rolle spielen können, wenn die Parteien bereit sind, teilzunehmen. Er stellte klar: „Es gibt keine Lösung für die mit Iran verbundenen Krisen ohne Dialog, und diese Gespräche können bei den Vereinten Nationen oder an anderen Orten stattfinden.“
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Al Jazara
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