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Houthi haben die Kontrolle über die Bab-el-Mandeb-Straße zugunsten Irans gefestigt منبع تصویر: rouydad24.ir
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Houthi haben die Kontrolle über die Bab-el-Mandeb-Straße zugunsten Irans gefestigt

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Die Houthi haben mit der Eroberung der Küstenstädte Jemens und der Insel Perim ihre Herrschaft über die Bab-el-Mandeb-Straße gestärkt und einen neuen Druckmittel für Iran geschaffen.

Die Houthi haben in der vergangenen Woche mit der Eroberung der Küstenstädte „Mokha“ und „Dhabab“ sowie der Kontrolle über die Insel „Perim“ ihre Herrschaft über die strategische Bab-el-Mandeb-Straße zugunsten Irans gefestigt. Dieses Ereignis wird als großer und beispielloser strategischer Erfolg für Iran und die Houthi angesehen und fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem Teheran versucht, die wirtschaftlichen Kosten seiner Konfrontation mit den USA zu erhöhen.

Bedeutung der Bab-el-Mandeb-Straße

Die Bab-el-Mandeb-Straße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet, hat an ihrer schmalsten Stelle eine Breite von etwa 18 Meilen und gilt als einer der wichtigsten Engpässe für den maritimen Handel weltweit. Laut den Statistiken der Vereinten Nationen passieren etwa 8,7 Prozent des weltweiten Seehandels diese Straße, die 20 Prozent des weltweiten Fahrzeug- und Containertransports sowie 15 Prozent der Erdölprodukte umfasst. Diese Straße ist so gestaltet, dass die Insel Perim sie auf natürliche Weise in zwei Durchfahrtswege unterteilt, weshalb jede Störung in diesem Bereich globale Konsequenzen haben kann.

Folgen und Reaktionen

Saudi-Arabien, als wichtiger Verbündeter der USA in der Region, befindet sich nun im Zentrum dieser Krise, und die Bedrohung einer gleichzeitigen Kontrolle über die Straße von Hormus und die Bab-el-Mandeb-Straße durch von Iran unterstützte Kräfte könnte zusätzlichen Druck auf Washington ausüben. Diese Entwicklungen haben den Ölpreis auf über 100 Dollar pro Barrel steigen lassen, was den höchsten Stand seit Mai darstellt. Ein jemenitischer Beamter der von Saudi-Arabien unterstützten offiziellen Regierung sagte: „Freitag war der erste Tag, an dem Iran tatsächlich begann, im Krieg zu gewinnen.“

Am Samstag erklärte Donald Trump, der Präsident der USA, in Aussagen gegenüber Journalisten: „Die Houthi haben uns kontaktiert“ und „sie wollen nicht mit uns kämpfen.“ Diese Äußerungen wurden gemacht, während Iran gleichzeitig seinen Einfluss aus dem Irak heraus verstärkt und einen Drohnenangriff auf die Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens ins Visier genommen hat. Diese Pipeline transportierte täglich bis zu 7 Millionen Barrel Öl in Richtung Rotem Meer und der Angriff darauf hat zusätzlichen Druck auf das globale Energieangebot ausgeübt.

Analysten glauben, dass dieser Angriff ein gewisses Maß an Koordination zwischen den von Iran unterstützten Kräften zeigt und es wahrscheinlich ist, dass die Houthi ihre territorialen Errungenschaften nutzen könnten, um eine umfassende Belagerung zu schaffen. Derzeit ist unklar, wie Trump auf diese Entwicklungen reagieren wird, aber eine große US-Militäroperation zur Wiedereröffnung der Bab-el-Mandeb-Straße könnte den Ölpreis erheblich über das aktuelle Niveau treiben.

In dieser Situation haben auch die ölproduzierenden Länder des Golfes Pläne für den Bau alternativer Routen, um die Abhängigkeit von der Bab-el-Mandeb-Straße zu verringern. Abdullah Al-Junaid, ein geopolitischer Analyst aus Bahrain, erklärte, dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten großangelegten US-Einsatzes gegen die Houthi gering sei, da die US-Marine zu stark engagiert ist und nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um gleichzeitig mit den Bedrohungen aus Iran und Jemen umzugehen. Diese Situation verdeutlicht die Bedeutung der Bab-el-Mandeb-Straße und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zu ihrer Sicherung.

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