Saudi-Arabien und Israel haben in einem gemeinsamen Versuch, den Bedrohungen durch Ansarollah entgegenzuwirken, eine Zusammenarbeit im Bereich der Informationen aufgenommen. Diese Gespräche erfolgen mit Vermittlung des US Central Command (Centcom) und zielen darauf ab, Saudi-Arabien bei der Identifizierung der Standorte der Huthi-Truppen und der Offenlegung ihrer Ziele und Pläne zu unterstützen.
Steigende Bedrohungen durch Ansarollah
Die Huthi-Truppen haben in den letzten Wochen ihre aggressiven Maßnahmen gegen Saudi-Arabien verstärkt und Angriffe, darunter Drohnenangriffe auf Öl-Pipelines und Pumpstationen, durchgeführt. Diese Angriffe haben zur Schließung eines Teils der Hauptölpipeline Saudi-Arabiens geführt und auch das Leben saudischer Bürger in Gefahr gebracht. Bei einem dieser Angriffe griffen die Huthis eine Moschee und angrenzende Gebäude nahe der Grenze zu Jemen und Saudi-Arabien an.
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Kontrolle strategischer Inseln und regionale Sorgen
In diesem Zusammenhang hat Ansarollah die Kontrolle über mehrere strategische Inseln entlang des Roten Meeres übernommen und den Durchgang saudischer Schiffe durch die Straße von Bab al-Mandab verboten. Diese Maßnahme hat eine wirtschaftliche und politische Blockade gegen Saudi-Arabien geschaffen und ernsthafte Bedenken unter den Ländern der Region ausgelöst. Diese Länder befürchten, dass die USA eine Vereinbarung mit dem Iran und Ansarollah treffen und Saudi-Arabien sowie andere Länder mit ungelösten Problemen zurücklassen.
Nach Angaben diplomatischer Quellen hat Saudi-Arabien um Unterstützung bei der Informationsbeschaffung gebeten, um ein umfassendes Bild von der Lage und den Absichten der Ansarollah-Truppen zu erhalten. Dies zeigt die erheblichen Sicherheitsbedenken unter den Saudis und den Nachbarländern.
Israels Bedenken bezüglich des saudischen Atomprogramms
Parallel zu diesen Entwicklungen hat die Entscheidung von Donald Trump, dem ehemaligen Präsidenten der USA, Saudi-Arabien die Entwicklung eines zivilen Atomprogramms zu gestatten, ernsthafte Bedenken in den Sicherheitskreisen Israels ausgelöst. Israel hat aufgrund der geografischen Nähe zu Saudi-Arabien eine besondere Sensibilität für dieses Thema. Diese Bedenken wurden auch in Gesprächen zwischen Trump und israelischen Beamten geäußert, und die Normalisierung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel wurde ebenfalls mit diesem Thema in Verbindung gebracht.
Saudi-Arabien bemüht sich, seinen politischen Prozess mit Israel voranzutreiben und Vereinbarungen zu erreichen, die nach der Beilegung des Konflikts zwischen Israel und Palästina verwirklicht werden können. In dieser Situation streben beide Seiten an, einen Fahrplan für sicherheitspolitische und politische Kooperationen zu schaffen, der zur Verringerung der Spannungen in der Region beitragen kann.
Schließlich könnte diese Informations- und diplomatische Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und Israel, insbesondere im Schatten der steigenden Bedrohungen im Nahen Osten, tiefgreifende Auswirkungen auf die Sicherheits- und politische Lage in dieser Region haben.
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Al Jazara
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