Im Jahr 1965, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, trat John Coltrane, die legendäre Saxophonistin, beim Downbeat Jazz Festival in Chicago auf. Er spielte mit dem neuen Mitglied seiner Gruppe, Archie Shepp, einem jungen experimentellen Jazzmusiker, und präsentierte eine Reihe von rauen und freien Improvisationen, die aufgrund ihres lauten und aggressiven Sounds einige Zuschauer zum Verlassen des Saals zwangen.
Kontroversen um Coltranes Auftritte
Die Kritiker jener Zeit stellten den Auftritt stark in Frage und schrieben: „Sie nutzten ihr musikalisches Können auf die schlechteste Art und Weise… Shepp und Coltrane waren mehr daran interessiert, im Klang zu konkurrieren, als Musik zu spielen.“ Dennoch musste dieser Auftritt ein triumphaler Moment für Coltrane gewesen sein, da er nach fünf Jahren des Aufstiegs zum Ruhm ankam.
Nach der Trennung von Miles Davis' „First Great Quintet“, das zur Aufnahme des berühmten Albums „Kind of Blue“ führte, stellte Coltrane 1960 mit der Veröffentlichung des Albums „Giant Steps“ eine neue harmonische Sprache im Jazz vor. Er erzielte auch 1961 mit seiner Version von „My Favourite Things“ Radioerfolge und veröffentlichte im Januar 1965 das Album „A Love Supreme“, das ihm eine Grammy-Nominierung einbrachte.
Fortschritt und früher Tod
Coltrane, der als einer der Giganten dieses Genres galt und Dutzende von Werken zum Jazz-Standardrepertoire hinzugefügt hatte, starb zwei Jahre später im Alter von 40 Jahren an Leberkrebs. Dennoch werfen die neuen Aufnahmen, die kürzlich von ihm veröffentlicht wurden, ein neues Licht auf sein Leben und Werk und stellen Fragen über den Weg des Jazz und seine Innovationen. Können uns diese Aufnahmen sagen, wie Coltrane die Regeln brach und in den freien Jazz ging?
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