In den letzten Monaten, mit dem Anstieg der Proteste der Janta-Partei (CJP) in Delhi, haben muslimische Familien ihren Kindern geraten, sich von diesen Versammlungen fernzuhalten. Diese Ratschläge sind nicht aufgrund eines Konflikts mit den Idealen dieser Bewegung, sondern aus Angst vor Belästigung, falschen Anschuldigungen und Bedrohungen.
Politische Kultur und ihre Folgen
Für viele Studenten stellt die Teilnahme an den Protesten auf dem Janter Mantar ein Zeichen für die Bedeutung nationaler Fragen dar, aber muslimische Jugendliche in Indien müssen immer die Konsequenzen ihres Handelns abwägen. Einige muslimische Aktivisten sitzen seit Jahren ohne Anklage im Gefängnis, während andere mit der Zerstörung ihrer Häuser konfrontiert sind.
Die Tatsache, dass in den Augen der Regierung „Muslim“ vor „Student“ kommt, bedeutet, dass das Verweilen zu Hause von außen als politische Gleichgültigkeit wahrgenommen werden kann, während es innerhalb der Gemeinschaft eine Art Vorsicht zum Schutz der Sicherheit ist.
Historische Erfahrung und Hindernisse für die Teilnahme
Die Warnungen an muslimische Jugendliche resultieren aus jahrelanger Erfahrung mit politischen Konsequenzen. Die Proteste gegen das Bürgerrechtsgesetz, das Muslimen die Erlangung der Staatsbürgerschaft in Indien verweigert, spielen eine wichtige Rolle im historischen Gedächtnis dieser Gemeinschaft. Diese Proteste führten im Februar 2020 zu organisierten Gewalttaten, bei denen 53 Menschen, hauptsächlich Muslime, ihr Leben verloren.
In einem Umfeld, in dem Muslime ständig Ziel von Übergriffen, Überwachung und Gewalt sind, ist Vorsicht natürlich eine Folge dieser Erfahrungen. Dennoch haben einige Muslime weiterhin an den CJP-Protesten teilgenommen; darunter Muhammad Junaid, der behauptet, nach seiner Teilnahme an diesen Protesten von der Polizei belästigt worden zu sein.
Die CJP-Bewegung hat klar betont, dass ihre Politik den indischen Jugendlichen gehört. Der Gründer dieser Bewegung, Abhijit Deepak, hat wiederholt erklärt, dass die Politik Indiens lange Zeit auf hinduisch-muslimische Fragen fokussiert war und Themen wie Bildung und Beschäftigung Priorität haben sollten. Aber für Muslime sind ethnische Politiken unvermeidlich und wirken sich immer in allen Bereichen aus.
Die provokante Sprache der Regierung und Angriffe auf Muslime haben das Protestumfeld für muslimische Jugendliche angespannt. Unter diesen Bedingungen ist die Entscheidung, an Protesten teilzunehmen, zu einer ernsthaften Herausforderung für sie geworden.
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