Benjamin Netanjahu, der Premierminister Israels, erklärte am Montag, den 23. September in einer Videobotschaft, dass die Armee seines Landes erfolgreich die größte terroristische Festung der Hisbollah in den Höhenlagen von Boufort und Ali Taher im Süden Libanons zerstört hat. Diese Maßnahme wird als "ein weiterer großer Sieg" für Israel gegen diese vom Iran unterstützte Gruppe angesehen.
Netanjahus Warnung an die Hisbollah
Netanjahu warnte in dieser Botschaft die Hisbollah, dass, wenn diese Gruppe aus den Operationen in Ali Taher "nichts gelernt" habe und erneut angreife, sie mit "viel schwereren Schlägen" rechnen müsse. Er betonte auch, dass noch Maßnahmen ausstehen, die Israel abschließen wird.
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Fortsetzung der Operationen der israelischen Armee
Der Premierminister Israels stellte fest, dass die Politik seines Landes "klar" ist und die Armee die Zerstörung der Infrastruktur der Hisbollah in dem, was Israel als "Sicherheitszone" im Süden Libanons bezeichnet, fortsetzen wird. Diese Aktivitäten zielen darauf ab, jede Bedrohung gegen Israel zu beseitigen.
Die israelische Armee hatte letzte Woche erklärt, dass sie die Operation zur Säuberung und Zerstörung des unterirdischen Netzwerks der Hisbollah in den Höhenlagen von Ali Taher abgeschlossen hat und die "operative Kontrolle" über dieses Gebiet sowohl über als auch unter der Erde übernommen hat. Die Höhenlagen von Ali Taher liegen etwa 15 Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt und gelten in den letzten Monaten als eines der Hauptschlachtfelder zwischen beiden Seiten.
Die israelische Armee wies darauf hin, dass sie ein unterirdisches Netzwerk von über zwei Kilometern Länge entdeckt hat, in dem Dutzende von iranisch hergestellten Raketen, Flugkörper, Drohnen, Panzerabwehrwaffen, Minen und Sprengstoffe gelagert wurden. Darüber hinaus gab es in diesem Komplex ein Kommandozentrum der Hisbollah-Einheit "Badr".
Diplomatischer Hintergrund
Netanjahus Äußerungen erfolgen im Vorfeld einer neuen Runde diplomatischer Bemühungen der Vereinigten Staaten zur Stabilisierung der Sicherheitsarrangements an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Ein Beamter des US-Außenministeriums gab am Sonntag bekannt, dass Vertreter beider Länder im Oktober in Rom zusammentreffen werden, um die Verhandlungen über das von den USA vermittelte Sicherheitsabkommen fortzusetzen.
Der Beamte betonte, dass die Umsetzung des genannten Abkommens "der einzige praktische Mechanismus" zur Wiederherstellung der Souveränität des Libanon und zur Gewährleistung der Sicherheit Israels sei.
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Al Jazara
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