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Rückfall in die Vergangenheit: Das Schicksal dreier afghanischer Schwestern in den Fängen der Taliban منبع تصویر: theguardian.com
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Rückfall in die Vergangenheit: Das Schicksal dreier afghanischer Schwestern in den Fängen der Taliban

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Das Leben dreier afghanischer Schwestern hat sich nach der Machtübernahme der Taliban in Kabul drastisch verändert. Einschränkungen und Exil zeigen ein neues Gesicht ihres Lebens.

An einem heißen Sommertag, dem 15. August 2021, traten die Taliban in Kabul ein und verwandelten das Leben von Millionen Menschen. Shallah, ein 16-jähriges Mädchen, rannte mit tränenüberströmten Augen in den Hof, um ihrer Mutter zu sagen, dass ihr Land in die Hände der Taliban gefallen war.

Ihre jüngere Schwester, Fatima, 11 Jahre alt, war im Haus ihres Cousins, als ihre Tante ihr die Nachricht überbrachte. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht, was Machtübernahme bedeutete und wer die Taliban waren. Im Gegensatz dazu war ihre ältere Schwester, Mahin, 22 Jahre alt, sich der Folgen dieses Ereignisses gut bewusst und erinnert sich noch an das Zittern ihrer Hände, als sie die Nachricht auf ihrem Handy las.

Leben im Schatten von Einschränkungen

Jetzt sind Shallah, Fatima und Mahin Teil von Hunderttausenden afghanischer Frauen und Mädchen, die im vergangenen Jahr aus dem Iran und Pakistan nach Afghanistan zurückgekehrt sind und sich an das Leben unter harten Bedingungen und strengen Einschränkungen gewöhnt haben. Diese drei Schwestern, die einst in einer Zeit voller Hoffnung und Träume lebten, sehen sich nun einer bitteren Realität gegenüber, in der ihre grundlegenden Menschenrechte ernsthaft verletzt werden.

Shallah sagt: „Wir sind in ein Land zurückgekehrt, das keinen Platz mehr für uns hat. Wir können nicht mehr zur Schule gehen, wir können keine eigenen Entscheidungen treffen und wir können nicht einmal das Haus verlassen, ohne überwacht zu werden.“ Fatima sieht als junge Frau ihre Träume in einer dunklen und hoffnungslosen Welt, in der der Zugang zu Bildung zu einem Traum geworden ist.

Eine ungewisse Zukunft

Mahin weiß in dieser Situation gut, dass die Taliban eines Tages auf die Bildung von Frauen angewiesen sein werden. Sie sagt: „Wir müssen für unsere Zukunft kämpfen. Eines Tages wird kommen, an dem sie uns brauchen werden, und wir müssen bereit sein.“ Diese drei Schwestern sind Vertreterinnen von Hunderttausenden anderen Frauen in Afghanistan, die jetzt im Schatten von Angst und Verzweiflung leben und deren Stimmen niemand hört.

Es kann nicht einfach übersehen werden, dass die Zukunft der afghanischen Frauen in den Händen derjenigen liegt, die nicht nur ihre Rechte missachten, sondern auch darauf abzielen, jede Spur von Unabhängigkeit und Freiheit zu beseitigen. Eine Zukunft, die noch im Nebel der Ungewissheit liegt und niemand weiß, was mit diesen Mädchen geschehen wird.

Quelle: theguardian.com

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