Russland setzt den Druck auf die Ukraine-Verbündeten fort, indem es Daniel Dhowalia, den hochrangigen britischen Diplomaten in Moskau, einbestellt. Bei dieser Einbestellung, die am Freitag stattfand, äußerte das russische Außenministerium seinen offiziellen Protest gegen die zunehmenden Waffenlieferungen Großbritanniens an die Ukraine und bezeichnete diese Maßnahme als Komplizenschaft Londons mit den "Kriegsverbrechen" des Kiewer Regimes.
Auswirkungen des erhöhten Drucks auf die Ukraine-Verbündeten
Nach Angaben russischer Beamter hat sich Großbritannien durch die fortgesetzte militärische Unterstützung für die Ukraine in eine Komplizenschaft mit den Verbrechen dieses Regimes begeben. In diesem Zusammenhang unterzeichnete Wladimir Putin, der Präsident Russlands, am Donnerstag ein Dekret, das zur Beschlagnahmung der Vermögenswerte westlicher Unternehmen in Russland führte, darunter drei französische Unternehmen und der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé. Diese Entscheidung wurde nach einer Warnung von Donald Tusk, dem Ministerpräsidenten Polens, getroffen, der auf die Möglichkeit von kombinierten Angriffen Russlands auf die unterstützenden Länder der Ukraine hinwies.
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Ausweitung der Bedrohungen und internationale Reaktionen
Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, erklärte ebenfalls, dass die Bedrohung durch die Schattenoperationen Russlands in Europa zunimmt. Er fügte hinzu, dass das Land in den letzten Wochen Ziel von kombinierten russischen Angriffen geworden sei. Macron forderte auch die Innenbehörden auf, Pläne zum Schutz kritischer Infrastrukturen und sensibler Verteidigungsindustrien zu entwickeln, um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken.
Während Russland den Druck auf die Ukraine-Verbündeten erhöht, setzt das Land auch seine Angriffe auf westliche Unternehmen fort. Die Vermögenswerte von Unternehmen wie Auchan und Lemana Pro (ehemals Leroy Merlin) wurden aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu "unfreundlichen" Ländern unter vorübergehende Verwaltung gestellt. Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, erklärte, dass diese Unternehmen weiterhin ihren Status überprüfen und endgültige Entscheidungen noch nicht getroffen wurden.
In der Zwischenzeit haben nächtliche Luftangriffe Russlands auf mehrere Regionen der Ukraine zahlreiche Brände im Land verursacht. In der gleichen Zeit wird Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, Gastgeber des ersten Karpatengipfels der Acht sein, an dem die Länder Rumänien, Polen, die Slowakei, die Tschechische Republik, Österreich, Ungarn und Serbien teilnehmen. Bei diesem Gipfel werden auch regionale Kooperationen unter der Aufsicht der Europäischen Union erörtert.
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Al Jazara
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