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Saudi-Arabien führt über 50 Luftangriffe auf Jemen als Vergeltung für Huthi-Angriffe durch منبع تصویر: parsi.euronews.com
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Saudi-Arabien führt über 50 Luftangriffe auf Jemen als Vergeltung für Huthi-Angriffe durch

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Saudi-Arabien hat als Reaktion auf die Angriffe der Huthis über 50 Luftangriffe auf Jemen durchgeführt und in mehreren südlichen Städten den Notstand ausgerufen.

Saudi-Arabien führte am Dienstag als Vergeltung für die Luftangriffe der Huthis über 50 Luftangriffe auf Jemen durch. Diese Angriffe erfolgten, nachdem die Huthis erklärt hatten, dass sie "Dutzende von ballistischen Raketen und Drohnen" auf die Militärbasis König Khalid in Khamis Mushait im Süden Saudi-Arabiens abgefeuert hätten.

Huthi-Angriffe und Notstand in Saudi-Arabien

Die Huthis haben durch das Zielen auf Flugzeughangars, Radarsysteme und Munitionslager in der Militärbasis König Khalid erhebliche Schäden an den militärischen Infrastrukturen Saudi-Arabiens verursacht. Infolge dieser Angriffe haben saudi-arabische Beamte in Khamis Mushait und drei weiteren südlichen Städten den Notstand ausgerufen. Ein Bewohner von Khamis Mushait berichtete Journalisten von "starken Explosionen" und sagte, dass die durch diese Explosionen verursachten Brände "lange Zeit" angedauert hätten.

Nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Koalition wurden während der Angriffe der Huthis dreizehn Zivilisten verletzt. Als Reaktion auf diese Angriffe hat Saudi-Arabien umfangreiche Luftoperationen gestartet, die sich gegen die Stellungen der Huthis im Jemen richten.

Verschärfung der Konflikte und deren Folgen

Seit der Wiederaufnahme der Kämpfe im Juli haben die Huthis Teile der Küstengebiete am Roten Meer und der Bab al-Mandab-Straße unter Kontrolle gebracht. Diese Entwicklungen sind Teil eines größeren Krieges zwischen den USA und dem Iran geworden und haben insbesondere Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt. Mit der Eroberung der Insel "Perim" an der Mündung des Roten Meeres haben die Huthis die Öl-Infrastrukturen Saudi-Arabiens ins Visier genommen, was zu einem Anstieg des Ölpreises und dessen Überschreitung von 100 Dollar pro Barrel geführt hat.

Saudi-Arabien macht auch die von Iran unterstützten Milizen im Irak für die Stilllegung seiner Ost-West-Ölpipeline verantwortlich. Eine längere Stilllegung dieser Pipeline könnte bis zu 4 Prozent des globalen Ölangebots reduzieren.

In der Zwischenzeit haben die Huthis als Antwort auf die Angriffe Saudi-Arabiens und der jemenitischen Regierung gedroht, ihre Angriffe fortzusetzen. Hazem al-Asad, Mitglied des politischen Büros der Huthis, erklärte: "Die Antwort Jemens wird fortgesetzt und verstärkt, solange Saudi-Arabien seine Aggressionen fortsetzt."

Die Verschärfung der Konflikte im Jemen hat nicht nur Auswirkungen auf die humanitäre Lage des Landes, sondern stellt auch eine Herausforderung für Donald Trump, den Präsidenten der USA, dar. Washington hat bisher den Forderungen Saudi-Arabiens nach direkter militärischer Intervention widerstanden und lediglich in Form von Geheimdienstunterstützung geholfen.

Die UN-Flüchtlingsagentur hat ebenfalls erklärt, dass die Wiederaufnahme der Kämpfe im Jemen bisher 93.864 Menschen gezwungen hat, ihre Häuser zu verlassen. Diese humanitäre Krise im Jemen hat sich zu einer der schlimmsten humanitären Situationen der Welt entwickelt.

Quelle: parsi.euronews.com

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