Der Stopp der Aktivitäten der Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens aufgrund von Angriffen der Ansarullah aus Jemen hat eine wichtige Entwicklung auf dem Ölmarkt ausgelöst. Diese Pipeline, die 1200 Kilometer lang ist und Rohöl von den östlichen Feldern Saudi-Arabiens zum Hafen Yanbu am Roten Meer transportiert, hat eine Kapazität von 7 Millionen Barrel pro Tag. Ihre Aktivitäten wurden aufgrund der jüngsten Angriffe vollständig eingestellt, was Besorgnis unter den Kunden von Aramco ausgelöst hat.
Auswirkungen der Angriffe der Ansarullah auf den Ölmarkt
Berichten zufolge hat der Stopp der Aktivitäten dieser Pipeline zu panikartigen Käufen einiger Kunden geführt. Das polnische Unternehmen Orlen hat beispielsweise seit Freitag mehr als 10 Ausschreibungen zur Deckung seines Ölbedarfs durchgeführt. Diese Situation zeigt den direkten Einfluss der Angriffe der Ansarullah auf den Ölmarkt, was zu steigenden Preisen führt.
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Wann die Rückkehr zur Normalität zu erwarten ist
Trotz des Stopps der Pipeline-Aktivitäten haben informierte Quellen erklärt, dass diese Pipeline innerhalb weniger Tage teilweise wieder in Betrieb genommen wird und erwartet wird, dass sie innerhalb von 6 Wochen wieder in den voll operativen Zustand zurückkehrt. Zuvor hatte eine informierte Quelle Reuters mitgeteilt, dass die vollständige Reparatur dieser Pipeline etwa 5 bis 6 Wochen dauern könnte. Diese Nachricht könnte Hoffnungen auf eine Rückkehr zur Normalität auf dem Ölmarkt wecken.
Das Unternehmen Vortexa, das auf die Analyse von Energiedaten und die Verfolgung von Seetransporten spezialisiert ist, hat erklärt, dass seit dem 11. September 2026 (20. Schahrivar 1405) keine Öllieferung mehr aus dem Hafen Yanbu in Saudi-Arabien ausgegangen ist. Diese Nachricht wurde nach den Angriffen der jemenitischen Streitkräfte am vergangenen Donnerstag veröffentlicht, die zur Schließung der lebenswichtigen Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens und zur Lahmlegung des Öltransports und -exports entlang der Westküste geführt haben.
Wirtschaftliche und politische Folgen
Westliche Medien berichten auch über einen Treibstoffmangel in europäischen Ländern und einen Anstieg der Rohölpreise um etwa 20 Prozent in diesem Monat. Diese Situation wurde durch die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Schließung der lebenswichtigen Öl-Pipeline Saudi-Arabiens aufgrund des Krieges mit den Ansarullah im Jemen verschärft. Angesichts der Bedeutung dieser Pipeline für die Versorgung der globalen Märkte wird jede Störung schnell die Preise beeinflussen und könnte zu höheren Kosten in europäischen Ländern führen.
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Al Jazara
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