Bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September versuchten Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, und Pete Hegst, der Verteidigungsminister, diese Gelegenheit zu nutzen, um ihren laufenden Krieg gegen den Iran zu rechtfertigen. Die beiden Beamten versuchten indirekt, diesen Krieg als Teil des Erbes eines der schlimmsten Terroranschläge in der Geschichte der Vereinigten Staaten darzustellen.
Versuch, den Krieg zu rechtfertigen
Während Gedenkfeiern normalerweise auf das Gedenken an die Opfer der Anschläge von 2001 fokussiert sind, verwiesen Trump und Hegst stattdessen auf den Krieg, den sie vor über sechs Monaten gegen den Iran begonnen hatten. Dies hat zu zahlreichen Kritiken von Beobachtern und politischen Analysten geführt, da es scheint, dass diese beiden Beamten versuchen, einen unpopulären Krieg mit einer nationalen Tragödie zu verknüpfen.
Die Kritik an diesem Ansatz nimmt zu, und viele glauben, dass die Nutzung des Gedenkens an 9/11 zur Rechtfertigung eines Krieges, der weitgehend kritisiert wird, nicht nur unethisch ist, sondern auch eine Art von Respektlosigkeit gegenüber dem Gedenken an die Opfer dieser Anschläge darstellt. Einige Analysten sagen, dass dieser Ansatz nur zu einer Zunahme der Spannungen und der öffentlichen Unzufriedenheit führen kann.
Politische Konsequenzen
Diese Maßnahme von Trump und Hegst erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die öffentliche Unterstützung für den Krieg gegen den Iran stark gesunken ist und viele Amerikaner diesen Krieg als nutzlos und unnötig ansehen. Dennoch scheint die US-Regierung bestrebt zu sein, ihr Bild als militärische Macht aufrechtzuerhalten und die nationale Sicherheit zu betonen.
Am Ende wird sich zeigen, ob diese Bemühungen zur Rechtfertigung des Krieges gegen den Iran zu einer Veränderung der öffentlichen Meinung führen können oder nicht. Aber eines ist sicher: Die Nutzung nationaler Gedenktage für politische Zwecke wird immer mit heftigen Reaktionen und viel Kritik verbunden sein.
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