In den letzten Jahren gab es zunehmende Kritik an den erheblichen Subventionen, die die Bank von England an Geschäftsbanken zahlt. Diese Subventionen belaufen sich jährlich auf etwa 24 Milliarden Pfund, und viele Experten sind der Meinung, dass diese Kosten nicht nur unnötig sind, sondern aufgrund der Rentabilität dieser Banken erheblich reduziert werden sollten.
Unnötige Subventionen oder Kontrolle der Zinssätze?
Die Bank von England zahlt auf die Reserveeinlagen, die Geschäftsbanken bei ihr halten, einen Zinssatz von 3,75 Prozent. Dieser Satz bedeutet für etwa 640 Milliarden Pfund Einlagen eine Übertragung von 24 Milliarden Pfund aus öffentlichen Mitteln an profitable Banken. Diese Maßnahme dient der Kontrolle der Kreditvergabe der Banken, aber die Frage ist, ob diese Methode wirklich effektiv ist?
Änderung der Vorgehensweise, erhebliche Einsparungen
Viele Fachleute betonen, dass man durch die Zahlung von Zinsen nur auf einen Teil dieser Einlagen erheblich Kosten einsparen könnte. Wenn die Bank von England beispielsweise nur 20 Prozent der Einlagen Zinsen zahlen würde, könnte sie jährlich über 19 Milliarden Pfund einsparen. Dieser Ansatz würde nicht nur die finanzielle Belastung für den Staat verringern, sondern könnte auch zur Verbesserung der Effizienz der Geldpolitik führen.
Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Notwendigkeit, öffentliche Mittel besser zu verwalten, muss ernsthaft die Frage beantwortet werden, ob diese erheblichen Subventionen an Geschäftsbanken wirklich gerechtfertigt sind. Ist es nicht an der Zeit, dass die Bank von England ihre Politik überdenkt?
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