Der globale Krieg gegen den Terror, der nach den Anschlägen vom 11. September begann, hat die globalen Politiken tiefgreifend beeinflusst, und Europa war dabei keine Ausnahme. Die extremen rechten Parteien dieses Kontinents, die zuvor immer an den Rand gedrängt worden waren, haben durch diesen Krieg und die islamfeindlichen Erzählungen, die sich schnell in der Gesellschaft verbreiteten, bedeutende politische Positionen erreicht.
Islamfeindlichkeit als politisches Werkzeug
Nach 2001 führten negative und angsteinflößende Erzählungen über Muslime und den Islam als ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit des Westens zur Bildung strenger und einschränkender Politiken in europäischen Ländern. Diese Erzählungen haben sich nicht nur in den Medien, sondern auch in den makroökonomischen Politiken europäischer Länder festgesetzt und boten eine Art Rechtfertigung für die extremistischen Maßnahmen der Rechten. Die rechten Parteien konnten mit Hilfe dieses geschaffenen Klimas die öffentliche Meinung auf sich ziehen und auf der Welle der anti-islamischen Gefühle reiten.
Tiefe soziale Auswirkungen
Diese Veränderungen führten nicht nur zu einer Stärkung der politischen Macht der extremen Rechten, sondern beeinflussten auch das soziale Gefüge der europäischen Gesellschaften. Ein Anstieg von Diskriminierung, Gewalt und Rassismus ist in einigen Ländern deutlich sichtbar. Nun werden die rechten Parteien als Stimme der Protestierenden gegen „Veränderungen“ und „kulturelle Bedrohungen“ gehört, und einige von ihnen haben bemerkenswerte Erfolge bei Wahlen erzielt.
Tatsächlich ist der Krieg gegen den Terror zu einem Werkzeug zur Förderung extremistischer Ideologien geworden, und es kann nicht ignoriert werden, dass die globalen und lokalen Politiken derzeit von diesen Erzählungen beeinflusst werden. Diese Situation scheint nur den extremen Rechten zugutekommen zu haben und könnte schwerwiegende Folgen für die Zukunft der multikulturellen Gesellschaften in Europa haben.
الجزارا فارسی
روایت خاورمیانه


