Die Änderung der Kriegsformel zwischen Iran und den USA ist in den letzten Tagen deutlich geworden. In diesem Zusammenhang sind internationale Analysten der Meinung, dass der wirtschaftliche Druck der USA auf die Islamische Republik zu aggressiveren Reaktionen Irans führen könnte. Diese Entwicklungen treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem Donald Trump, der Präsident der USA, angekündigt hat, dass dieser Zustand bis zu den Zwischenwahlen im November andauern wird. Laut ihm könnte Iran nach diesen Wahlen aufgrund fehlender Wahlkampfmittel bereit sein, einen Vertrag abzuschließen.
Warnung vor einer Eskalation des Konflikts
Dennoch haben einige hochrangige Berater Trumps ihn gewarnt, dass ein Konflikt mit Iran über seine Präsidentschaft hinausgehen könnte. Diese Einschätzung zeigt deutlich, dass der Krieg, der ursprünglich als „kleiner Krieg“ angesehen wurde, sich zu einem umfassenderen Streit über die Zukunft des Nahen Ostens entwickelt. Die Unsicherheit über die Raketenfähigkeiten Irans und die internen Reaktionen in den USA haben diese Situation weiter verkompliziert.
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Andererseits weiß das iranische Regime sehr gut, dass die USA über eine hohe Zerstörungskraft verfügen, was dazu geführt hat, dass sie bisher von Maßnahmen abgesehen haben, die zu einer Eskalation des Konflikts führen könnten. Doch unter den gegenwärtigen Umständen könnte es sein, dass diese Berechnungen nicht mehr so einfach aufrechterhalten werden können.
Entwicklungen im Bab al-Mandab und im Jemen
Einer der kritischen Punkte, der zu einer Eskalation der Konflikte führen könnte, ist die Straße von Bab al-Mandab. Diese Straße gilt als einer der Hauptwege für den Ein- und Ausstieg von Schiffen aus dem Roten Meer, und Saudi-Arabien transportiert täglich 5 Millionen Barrel Öl über diesen Weg. Die Houthi, Irans Verbündete im Jemen, haben kürzlich mehrere Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert und die Kontrolle über die Hafenstadt Hudaida übernommen. Diese Entwicklungen könnten den Houthis ermöglichen, die Kontrolle über Bab al-Mandab zu erlangen und somit zwei wichtige Durchgänge zu kontrollieren.
In den letzten Tagen haben Drohnen aus dem Irak die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens angegriffen, was zu einem Stopp der Aktivitäten dieser Pipeline führte und die Ölpreise erneut steigen ließ. Diese Entwicklungen haben Saudi-Arabien vor ernsthafte Herausforderungen gestellt. Riad muss entweder in einen direkten Konflikt mit den Houthis eintreten oder Verhandlungen mit ihnen führen, wobei beide Optionen ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringen.
Schließlich scheint es, dass die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten die Kriegsformel zwischen Iran und den USA in eine neue und komplexere Phase überführt haben. Diese Situation könnte ernsthafte Konsequenzen für die Stabilität der Region und die globalen Märkte haben und erfordert schnelles Handeln und Reaktionen seitens der Führer der betroffenen Länder.
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Al Jazara
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