Asaad Dergham, Abgeordneter des libanesischen Parlaments, betonte in seinen Äußerungen in Nabatiye, dass die Reise des Präsidenten in diese Region keinen Einfluss auf die bestehende Situation hatte. Er wies darauf hin, dass dieser Besuch ohne greifbares Ergebnis endete und beschäftigte sich mit der politischen und sicherheitspolitischen Lage im Libanon und forderte ernsthafte Maßnahmen zur Kontrolle der Waffen im Land.
Keine Veränderung in der Sicherheitslage im Libanon
Dergham stellte in seinen Ausführungen klar, dass „die Legitimität Libanons keinen Besuch des Präsidenten benötigt, um seine Probleme zu identifizieren“. Er beschrieb diese Reise als eine zeremonielle Maßnahme, die keinen spürbaren Einfluss vor Ort hatte und lediglich zu erhöhten Erwartungen führte. Laut ihm erlebt Libanon derzeit eine tiefe politische und wirtschaftliche Krise, die sofortige und wirksame Lösungen erfordert.
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Notwendigkeit, die Waffen in die Hände des Staates zu legen
Asaad Dergham betonte, dass die Zeit gekommen ist, dass die Waffen im Libanon nur in den Händen des Staates liegen. Er wies auf die sicherheitspolitischen und politischen Herausforderungen hin, die durch das Vorhandensein nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen entstehen, und forderte ernsthafte Maßnahmen zur Stärkung der Staatsgewalt und zur Wahrung der nationalen Sicherheit Libanons. Dergham sagte: „Wir müssen als unabhängiges Land mit voller Souveränität in der Lage sein, die Waffen zu kontrollieren, und diese Aufgabe liegt in der Verantwortung des Staates“.
Er wies auch auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen politischen Fraktionen im Libanon hin und fügte hinzu, dass nur durch Einheit und gemeinsames Nachdenken die bestehenden Probleme überwunden werden können. Dergham ist der Überzeugung, dass zur Erreichung von Stabilität und nachhaltiger Sicherheit umfassende und strukturierte Programme für politische und wirtschaftliche Reformen entwickelt werden müssen.
Am Ende forderte Asaad Dergham die Menschen im Libanon auf, die bestehenden Realitäten zu beachten und anstatt auf Veränderungen von oben zu warten, selbst aktiv an der Schaffung einer besseren Zukunft für ihr Land teilzunehmen. Er betonte: „Wir müssen uns gegenseitig helfen, um aus dieser Krisensituation herauszukommen und in eine hellere Zukunft zu schreiten“.
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Al Jazara
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