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Vorrücken der Houthi-Truppen in Richtung Taiz und Herausfordern der jemenitischen Staatskräfte منبع تصویر: middleeasteye.net
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Vorrücken der Houthi-Truppen in Richtung Taiz und Herausfordern der jemenitischen Staatskräfte

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Die Houthi-Truppen rücken schnell in die südlichen Regionen des Jemen vor und setzen die Staatskräfte unter Druck. Mit der Einnahme von Mocha ist die strategische Position von Bab al-Mandab in Gefahr.

Die Houthi-Truppen im Jemen rücken stark in Richtung der westlichen Regionen von Taiz vor, nachdem sie die Küsten des Roten Meeres vollständig eingenommen haben. Seit dem 3. September haben diese Truppen schwere Angriffe gegen die jemenitische Regierung in den Regionen Hudaydah und Taiz gestartet, die geografisch wichtige Korridore miteinander verbinden.

Einnahme von Mocha und Rückzug der Staatskräfte

Nach mehreren Tagen anfänglichen Widerstands reagierten die Staatskräfte, einschließlich der nationalen Widerstandskräfte, der nationalen Schildkräfte und der Giganteneinheiten, am Mittwochabend auf einen schnellen Angriff der Houthis, der zur Einnahme von Mocha in einer Nacht führte. Mit der Einnahme dieser Stadt zogen sich die Staatskräfte in Richtung Bab al-Mandab und der Provinz Lahij zurück. Am nächsten Morgen rückten die Houthi-Truppen in Richtung der Straße von Bab al-Mandab und der Insel Meyun vor, während sich die Staatskräfte in Richtung der Region Ras al-Ara in Lahij zurückzogen.

Koordinationsprobleme und Moral der Staatskräfte

Während der Kämpfe in Hudaydah und Taiz hielten die Houthi-Truppen kontinuierlich den Angriff aufrecht, während die Staatskräfte oft in defensiver Position waren. Einer der Kämpfer, der an diesen Kämpfen teilgenommen hat, gab zu, dass die Staatskräfte aufgrund mangelnder Koordination und schwacher Führung auf dem Schlachtfeld ernsthafte Probleme hatten. Er fügte hinzu: "Wir waren in separate Gruppen aufgeteilt, und jede Gruppe erhielt ihre Befehle von ihrem eigenen Kommandanten, was zu unserer Zerstreuung auf dem Schlachtfeld führte."

Dieser Kämpfer verwies auch auf die Kritik der Bevölkerung und sagte: "Wir wurden wegen unseres Rückzugs beschuldigt, während niemand die Realität des Kampfes kennt." Berichten zufolge sind seit Beginn dieser Konflikte über 82.000 Menschen aus ihren Häusern geflohen und haben Zuflucht in sichereren Gebieten gesucht.

Als Reaktion auf das Vorrücken der Houthis erklärten die jemenitischen Streitkräfte, dass sie alle ihre Luft- und Bodenkapazitäten einsetzen würden, um die Bewegungen der Houthis zu bekämpfen. Außerdem riet der offizielle Sprecher der jemenitischen Armee der Bevölkerung, die Straße von Taiz nach Mocha zu meiden.

Trotz der Bemühungen der jemenitischen Regierung, Mocha und die umliegenden Gebiete zurückzuerobern, ist die Moral der regierungsfreundlichen Kräfte, die sich von den westlichen Küsten zurückgezogen haben, stark beschädigt. Dies könnte verhindern, dass die Houthis in naher Zukunft weiter vorrücken. Politische Experten weisen ebenfalls darauf hin, dass, wenn die Houthis es schaffen, ihre Position in Mocha und Bab al-Mandab zu festigen, sie eine erhebliche strategische Kontrolle über Saudi-Arabien, die Vereinigten Staaten und internationale Mächte erlangen werden.

Quelle: middleeasteye.net

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