Feldmarschall Asim Munir, der Befehlshaber der pakistanischen Armee, betonte in einem Telefonat mit Seyed Abbas Araghchi, dem stellvertretenden Außenminister Irans, zwei wichtige Themen: die Beendigung der Angriffe der Ansar Allah-Bewegung aus Jemen auf die Energieanlagen Saudi-Arabiens und die Bemühungen um die Wiederbelebung direkter Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Dieses Gespräch fand statt, während Araghchi diplomatische Konsultationen in Peking führte und Islamabad ebenfalls bestrebt ist, regionale Spannungen abzubauen.
Ermutigende Antwort aus Islamabad
Staatliche Quellen in Pakistan beschrieben die Antwort von Araghchi auf die Anfragen von Asim Munir als "ermutigend", obwohl keine weiteren Details zu dieser Antwort bereitgestellt wurden. Dieser Anruf erfolgte einen Tag nach der Behauptung, ein Drohne, die den Ansar Allah zugeschrieben wird, in der Nähe von Mekka abgefangen worden sei, was die Gruppe entschieden zurückwies.
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Pakistans Besorgnis über die Sicherheitslage
Der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums äußerte ebenfalls Besorgnis über die Sicherheitslage im Bab al-Mandab und forderte ein Ende militärischer Aktivitäten in dieser strategischen Passage. Islamabad hält an seinen Verteidigungszusagen gegenüber Saudi-Arabien fest, einschließlich bilateraler und trilateraler Verteidigungsvereinbarungen, und betonte, dass die aktuelle Krise nur durch Dialog und Diplomatie gelöst werden kann.
In diesem Zusammenhang warnte auch der Verteidigungsminister Pakistans vor der Möglichkeit, dass die Verteidigungsmechanismen des Mekka-Abkommens aktiviert werden könnten, und erklärte, dass dieses Abkommen in Kraft treten könnte, falls es zu weiteren Angriffen auf Saudi-Arabien kommt. Er verwies insbesondere auf den Schutz der heiligen Stätten in Mekka und Medina als eine religiöse Pflicht.
Irans Bedingung für die Rückkehr zu den Verhandlungen
Im Verlauf des Kontakts zwischen Munir und Araghchi wurde auch das Thema der Wiederaufnahme direkter Verhandlungen zwischen Iran und den USA angesprochen. Pakistanische Quellen verwiesen darauf, dass Araghchi erklärt habe, Teheran sei bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, wenn die Feindseligkeiten der USA im Hormuskanal eingestellt werden und Washington sich an das "Memorandum von Islamabad" hält. Diese Bedingungen wurden zeitgleich mit dem Treffen zwischen Araghchi und Wang Yi, dem Außenminister Chinas, angesprochen.
Die direkten Verhandlungen zwischen Iran und den USA, die durch Pakistan initiiert wurden, waren zuvor aufgrund von Uneinigkeiten über Themen wie Sicherheitsgarantien und den Status der Schifffahrt im Hormuskanal ausgesetzt worden. Dieses Thema steht nun erneut im Mittelpunkt diplomatischer Bemühungen in der Region.
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Al Jazara
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