Mohammed bin Salman, der Kronprinz von Saudi-Arabien, traf sich am Dienstag in Kairo mit Abdel Fattah al-Sisi, dem Präsidenten von Ägypten. Dieses Treffen fand unter sensiblen Bedingungen statt, da die mit dem Iran verbundenen Huthis in den letzten Tagen die Küsten des Roten Meeres im Jemen besetzt und erhebliche Kontrolle über die Bab-el-Mandeb-Straße, das südliche Tor des Suezkanals, erlangt haben.
Sicherheitsauswirkungen für Saudi-Arabien und Ägypten
Diese Entwicklungen führten dazu, dass Saudi-Arabien Luftangriffe gegen den Jemen durchführte und die Huthis auch die Öl-Infrastruktur dieses Landes angriffen. Analysten glauben, dass Riad Hilfe zur Sicherung seiner Sicherheit und des maritimen Transports im Roten Meer sucht, und Ägypten, dessen Einnahmen aus dem Suezkanal von diesem Verkehr abhängen, scheint ein geeigneter Partner zu sein.
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Betonung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit
Abdel Moneim Said, Mitglied des ägyptischen Senats und nahestehend an Entscheidungsträgern, sagte dazu, dass dieses Treffen politische, wirtschaftliche, strategische und militärische Dimensionen hat. Er fügte hinzu, dass diese Entwicklungen in einer Zeit stattfinden, in der der Iran die Spannungen in der Region durch seine Vertreter, einschließlich der Huthis, erhöht. Der Fortschritt dieser Gruppe bedroht direkt die ägyptische Wirtschaft und den Suezkanal.
Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit im Roten Meer und der internationalen Schifffahrtsfreiheit gehörte zu den Hauptthemen dieses Treffens. Auch die Fragen bezüglich Palästina sowie die Situation im Jemen und Libyen standen auf der Agenda.
In einer Erklärung, die nach diesem Treffen veröffentlicht wurde, betonte das Büro von al-Sisi, dass die Beziehungen zwischen Ägypten und Saudi-Arabien ein Beispiel für Zusammenarbeit im arabischen Rahmen sein sollten. Außerdem wiesen die beiden Länder auf die Bedeutung der gemeinsamen Sicherheit hin und betonten die Bedrohungen durch die Verletzung der territorialen Integrität des Sudan.
Obwohl keine Einzelheiten über spezifische militärische Kooperationen zwischen den beiden Ländern bekannt gegeben wurden, nimmt Ägypten seit August an einer von Saudi-Arabien geführten Koalition zur Sicherheit im Roten Meer teil. Diese Koalition wurde aufgrund internationaler Bedenken gegründet, um die Möglichkeit einer Schließung der Bab-el-Mandeb-Straße durch die Huthis zu verhindern.
Analysten glauben, dass die militärische Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und Ägypten wahrscheinlich den Austausch von Informationen, maritime Überwachung und den Schutz des Handelsverkehrs umfassen wird. Ägypten wird jedoch vorsichtig darauf achten, sich nicht in militärische Konflikte im Jemen zu verwickeln, da frühere Erfahrungen zeigen, dass solche Interventionen zu strategischen Fallen führen können.
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Al Jazara
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