China hat privat die Islamische Republik Iran aufgefordert, ihren Einfluss auf die Huthis im Jemen zu nutzen und diese Gruppe zu zähmen. Diese Anfrage wurde im Anschluss an die Bedenken Saudi-Arabiens über den Vormarsch der Huthis im Roten Meer und rund um die Bab-el-Mandeb-Straße geäußert. Am Donnerstag, dem 26. September, bestätigten Berichte von drei iranischen Quellen dieses Thema.
Vormarsch der Huthis und Bedenken Saudi-Arabiens
Nachdem die von der Islamischen Republik unterstützten Huthis schnell entlang des Roten Meeres vorrückten, wandte sich Saudi-Arabien an China. Dieser Vormarsch hat die Ölexporte Saudi-Arabiens und die Schifffahrt im Roten Meer mit größeren Risiken konfrontiert. Informierte Quellen gaben an, dass die private Botschaft Chinas über die öffentlichen Aufforderungen des Landes zur Zurückhaltung und zum Dialog hinausging.
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Chinas Botschaft und wirtschaftliche Bedenken
China hat die Islamische Republik aufgefordert, ihren Einfluss auf die Huthis zu verstärken, um eine Ausweitung des Krieges auf Energiewege zu verhindern. Diese Anfrage wurde insbesondere zu einem Zeitpunkt geäußert, als die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder als potenzielles Druckmittel für China gelten. In den letzten Jahren war China der größte Handelspartner Irans und der Hauptabnehmer von dessen Öl; so wurden im Jahr 2025 über 80 Prozent der maritimen Ölexporte Irans nach China gesendet.
In diesem Zusammenhang erklärte das chinesische Außenministerium, dass das Land nicht möchte, dass sich regionale Spannungen weiter auf den Jemen und das Rote Meer ausbreiten, und betonte, dass eine Verschärfung der Instabilität niemandem zugutekommt. Außerdem forderte das Ministerium den Respekt vor der Souveränität der Länder und die Lösung von Konflikten durch Dialog.
Internationale Gespräche und die Rolle der USA
Parallel zu diesen Entwicklungen hat auch die Vereinigte Staaten einen unabhängigen Weg für Gespräche mit den Huthis eröffnet. JD Vance, der stellvertretende Präsident der Vereinigten Staaten, erklärte am Montag, dem 23. September, dass das Land mit den Huthis sprechen werde und gleichzeitig seine enge Verbindung zu Saudi-Arabien und anderen Konfliktparteien aufrechterhalten werde. Informierte Quellen berichteten auch, dass US-Beamte in der US-Botschaft in Maskat mit Vertretern der Huthis zusammentrafen.
In diesem Treffen, das Oman organisiert hat, erklärten die Huthis, dass sie nicht beabsichtigen, amerikanische Schiffe anzugreifen, und dass sie sich an den Waffenstillstand von 2025 mit den Vereinigten Staaten halten werden. Das US-Außenministerium bestätigte dieses Treffen offiziell nicht, betonte jedoch die Bedeutung der Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer und die Verhinderung der Ausbreitung von Terrorismus aus dem Nahen Osten.
Sicherheits- und wirtschaftliche Folgen
Die Bedeutung der Anfrage Chinas im Zusammenhang mit der Situation an zwei wichtigen Energiepassagen, nämlich der Straße von Hormuz und Bab-el-Mandeb, ist offensichtlich. Die Straße von Hormuz ist aufgrund des Krieges stark gestört, und der Vormarsch der Huthis rund um Bab-el-Mandeb könnte die zweite Hauptroute für den Energieexport in der Region bedrohen. Daten von Kpler zeigen, dass am Mittwoch nur drei Frachtschiffe die Straße von Hormuz passierten, obwohl diese Zahlen keine Schiffe umfassen, die ihre Tracking-Systeme deaktiviert haben.
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Al Jazara
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