Das Repräsentantenhaus der USA hat am Dienstagabend, dem 29. Aban 1402, zum dritten Mal eine Resolution mit dem Ziel verabschiedet, den Krieg mit dem Iran zu beenden. In dieser Sitzung schlossen sich sieben republikanische Abgeordnete den Demokraten an und unterstützten diesen Vorschlag. Diese Entwicklungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die wirtschaftlichen Druckverhältnisse aufgrund des Krieges und der steigenden militärischen Kosten erneut die Aufmerksamkeit der Analysten auf sich ziehen.
Militärkosten und Verteidigungsherausforderungen
Berichten zufolge haben die Militärkosten der USA bis zum 1. August 2023 etwa 38 Milliarden Dollar erreicht. Diese Kosten haben zusammen mit dem Druck auf die Bestände an Abfangraketen und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Munition zu neuen Problemen für die Regierung in Washington geführt. Laut Experten sind diese Druckverhältnisse insbesondere nach dem Vorstoß der vom Iran unterstützten Huthis am Eingang zum Roten Meer und der Bedrohung von Handels- und Energiewegen entstanden.
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Vorstoß der Huthis und Auswirkungen auf die regionale Sicherheit
Der Vorstoß der Huthis an der Küste des Roten Meeres hat Analysten zu dem Schluss gebracht, dass der Iran ein neues Druckmittel zur Bedrohung von Handels- und Energiewegen erlangt hat. Die Eroberung strategischer Gebiete wie Mokha, Dhabbah und der Insel Perim hat die Position dieser Gruppe im Bab-el-Mandeb verstärkt. Laut den UN-Daten für 2023 passieren etwa 8,7 Prozent des weltweiten Seehandels diesen Durchgang, dessen Störung tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Energiepreise und den Warenverkehr haben kann.
In der Zwischenzeit steht Saudi-Arabien im Zentrum dieses Drucks. Es scheint, dass die jüngsten Angriffe auf die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens, die täglich bis zu sieben Millionen Barrel Öl in Richtung Rotem Meer transportiert, die Verwundbarkeit dieses Landes gegenüber den Bedrohungen des Iran verdeutlicht haben. Diese Bedingungen könnten die Kosten für die Auseinandersetzung mit dem Iran für die USA und ihre Verbündeten erhöhen und zu einem Anstieg des wirtschaftlichen Drucks auf Washington und seine Verbündeten führen.
Laut Denis Citrinovich, Forscher am Institut für nationale Sicherheitsstudien in Israel, stellt diese Entwicklung einerseits einen strategischen Erfolg für den Iran und die Huthis dar und könnte andererseits den Druck auf die Trump-Regierung erhöhen.
In der Zwischenzeit hat der Iran aufgrund komplexerer Angriffe die USA dazu gezwungen, Abfangraketen in großem Umfang einzusetzen. Dieser Druck auf die Verteidigungsbestände der USA und ihrer Verbündeten hat die Bedenken hinsichtlich der Bereitschaft dieses Landes zur Bewältigung möglicher Bedrohungen durch China und Russland verstärkt.
Laut amerikanischen Beamten haben die Streitkräfte ihres Landes als Reaktion auf die jüngsten Angriffe des Iran etwa 20 ballistische Raketen auf Jordanien abgefeuert und 60 bis 70 Patriot-Abfangraketen eingesetzt; dieser Verbrauch entspricht laut Experten nahezu dem Verbrauch einer Woche in anderen Kriegsphasen.
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Al Jazara
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