Die Ansarullah im Jemen haben kürzlich eine neue Welle von Angriffen auf Saudi-Arabien gestartet, und es scheint, dass diese Aktivitäten nach dem Stillstand der Verhandlungen über die Straße von Hormuz erfolgt sind.
Raketenangriffe auf Khamis Mushait
Jemenitische Beamte haben erklärt, dass die Gruppe als Antwort auf die Luftangriffe Saudi-Arabiens auf den Jemen Dutzende von Raketen und Drohnen auf eine Militärluftbasis in Khamis Mushait abgefeuert hat. Ziel dieser Angriffe waren Flugzeughangars, Radarsysteme, Start- und Landebahnen sowie Munitionslager. Infolge dieser Angriffe haben saudische Beamte in dieser Region und drei weiteren Städten im Süden den Notstand ausgerufen.
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition hat berichtet, dass während der Angriffe der Ansarullah dreizehn Zivilisten verletzt wurden. Dies geschieht, während die jüngsten Fortschritte der Ansarullah, insbesondere die Einnahme der Insel Perim am Eingang zum Roten Meer, den Druck auf die Ölexporte Saudi-Arabiens erhöht haben.
Verschiebung der Verhandlungen und deren Auswirkungen
Die arabischen Länder des Golfraums haben die geplanten Verhandlungen mit dem Iran verschoben. Diese Maßnahme hat die Besorgnis über die Möglichkeit einer weiteren Eskalation der Konflikte im Nahen Osten und die Bedrohung der globalen Ölversorgung erhöht. In der Zwischenzeit hat der Luftangriff am Donnerstag auf die Öl-Pipeline Ost-West in Saudi-Arabien ebenfalls zu Störungen bei der Ölübertragung geführt.
Saudi-Arabien hat seit 2015 die Führung einer Koalition gegen die Ansarullah übernommen. Dennoch ist die Situation im Jemen nach mehreren Jahren der Deeskalation in diesem Monat wieder stark instabil geworden. Die von der internationalen Gemeinschaft anerkannten jemenitischen Regierungsbeamten haben die Bombardierung der Stellungen der Ansarullah erheblich erhöht. Währenddessen hat die Ansarullah weiterhin die effektive Kontrolle über die westliche Küstenlinie des Landes entlang des Roten Meeres.
Auf internationaler Ebene stellt die Zurückhaltung der USA, sich direkt militärisch in diesen Konflikt einzumischen, eine weitere Herausforderung für Donald Trump, den Präsidenten der Vereinigten Staaten, dar. Trump hat sich mit dem saudischen Kronprinzen über die Situation im Jemen ausgetauscht und betont, dass auch die Huthis eine Nicht-Einmischung der USA in diesen Konflikt gefordert haben.
In dieser Situation ist die Schifffahrt in der Region stark instabil geworden. Der Iran hat gedroht, dass Schiffe, die ohne Genehmigung durch die von diesem Land kontrollierten Wasserstraßen fahren, mit schweren Konsequenzen rechnen müssen. Die Revolutionsgarden haben in einer Erklärung bekannt gegeben, dass die Straße von Hormuz unter der Kontrolle dieser Streitkräfte steht und kein Schiff ohne Erlaubnis passieren kann.
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Al Jazara
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