Sicherheitsherausforderungen in der Straße von Hormus
Die Verschiebung des Salalah-Treffens in Oman in den letzten Tagen zeigt ernsthafte Hindernisse für die Schaffung eines regionalen Rahmens zur Verwaltung der Straße von Hormus. Ali Asghar, Sicherheits- und strategischer Forscher, wies auf dieses Thema hin und erklärte, dass die Differenzen zwischen den arabischen Ländern, ihre sicherheitspolitische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und die unterschiedlichen Interessen der regionalen Akteure die Erreichung eines Konsenses erschwert haben. Er ist der Meinung, dass Iran seine Initiative in den Gleichungen von Hormus aufrechterhalten und durch Diplomatie und schrittweises Management von Spannungen diplomatische Wege stärken sollte.
Folgen der Verschiebung des Treffens
Asghar fügte hinzu: "Bahrain hat von Anfang an seine Position klargestellt und erklärt, dass es nicht am Treffen teilnehmen wird, solange die diplomatischen Beziehungen nicht wiederhergestellt werden. Saudi-Arabien sieht sich ebenfalls Herausforderungen hinsichtlich seiner Teilnahme am Treffen gegenüber. All diese Probleme haben dazu geführt, dass die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den arabischen Ländern in diesem Moment gesunken ist. Andererseits haben die Spannungen zwischen Saudi-Arabien, den Vereinigten Staaten, Iran und Jemen diese Gräben verstärkt."
Nach Angaben dieses Analysten hat die Spaltung zwischen den arabischen Akteuren zugenommen und das Maß an Zusammenarbeit ist gesunken. Er fuhr fort: "Die arabischen Länder stehen weiterhin vor der Herausforderung der externen Sicherheitsauslagerung und können sich nicht einfach von dieser Situation distanzieren. Die Vereinigten Staaten haben Einfluss auf die sicherheitspolitischen Gleichungen dieser Gruppe von Akteuren, was die Situation komplizierter macht."
Notwendigkeit, die Initiative Irans zu stärken
Asghar betonte: "Iran muss bestimmen, was in der Straße von Hormus passiert. Wenn die Initiative aus den Händen Irans entgleitet und der Druck auf die andere Seite zunimmt, werden wir mit größeren Herausforderungen konfrontiert sein. Dieses Thema kann nicht einfach durch Verhandlungen gelöst werden, da wir mit Fragen der nationalen Sicherheit konfrontiert sind." Er fügte abschließend hinzu: "Die Verschiebung des Salalah-Treffens könnte eine Gelegenheit bieten, dass Iran in anderen Bereichen das Management der Spannungssteigerung übernimmt; ein Thema, das für unser Land von entscheidender Bedeutung ist."
Aussichten auf regionale Annäherung
Asghar sprach über die Möglichkeit, einen regionalen Mechanismus zur Verwaltung der Straße von Hormus zu schaffen, unter Berücksichtigung der jüngsten Positionen von Abbas Araghchi, dem iranischen Außenminister, und erklärte: "Dieses Thema hängt von den Bedingungen ab. Die Islamische Republik definiert in der Regel in solchen Situationen alle Akten in einem Rahmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Länder der Region mit Iran zusammenarbeiten und ein Bündnis in diesem Bereich bilden, erscheint mir unwahrscheinlich."
Dieser hochrangige Sicherheits- und strategische Analyst wies auch auf die Zweifel an einer Rückkehr der Vereinigten Staaten zu dem Abkommen von Islamabad hin und sagte: "Es ist unwahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten unter den gegenwärtigen Bedingungen ohne einen Erfolg zu dem Abkommen zurückkehren. Angesichts der jüngsten Positionierungen und Aktionen Washingtons ist eine Rückkehr zu dem Abkommen unter den aktuellen Bedingungen sehr unwahrscheinlich."
Die Rolle der Ansarullah in den Gleichungen des Jemen
Asghar verwies weiterhin auf die jüngsten Fortschritte der Ansarullah-Truppen auf der Insel Perim und in der Stadt Dhubab in der Nähe von Bab al-Mandab und analysierte die Situation der gegnerischen Kräfte dieser Gruppe und erklärte: "Die Ansarullah haben aufgrund des Mangels an Kohäsion unter den gegnerischen Kräften eine besondere Fähigkeit erlangt. Die Differenzen und ernsthaften Herausforderungen zwischen den verschiedenen Gruppen im Süden des Jemen haben zu einem Mangel an gegenseitigem Vertrauen geführt."
Nach seinen Angaben zeigen die jüngsten Entwicklungen die Notwendigkeit, die sicherheitspolitische und diplomatische Situation in dieser sensiblen Region zu beachten, und Iran muss durch die Stärkung seiner Initiative in der Lage sein, eine wirksame Rolle im Management zukünftiger Krisen zu spielen.
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Al Jazara
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