Die Fortschritte der Ansarullah-Regierung in den Provinzen Jemen stellen eine strategische und taktische Niederlage für die von Donald Trump geführte US-Regierung dar. In einer Situation, in der der Jemenkrieg einen kritischen Punkt erreicht hat, sind Analysten der Meinung, dass die fehlende entschlossene Reaktion Washingtons auf diese Entwicklungen den Kräften der Ansarullah zugutekommt.
Strategische Analysen zur Situation im Jemen
Dr. April Ali weist in seiner Analyse in einem der renommierten Think Tanks darauf hin, dass Trumps Ansatz gegenüber den Houthi und den fragilen Waffenstillständen Verwirrung und Unentschlossenheit in der US-Politik widerspiegelt. Er betont, dass, während Trump möglicherweise denkt, dass die Houthi mit den USA abgeschlossen haben, die Realität ist, dass die Houthi weiterhin aktiv sind und keineswegs von ihren Plänen ablassen.
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Einflussfaktoren auf das Kräfteverhältnis
Die Beendigung des kontinuierlichen Drucks auf die Ansarullah-Kräfte und das Fehlen einer effektiven Verfolgung der iranischen Hilfslieferungen haben dieser Gruppe die Möglichkeit gegeben, ihre Kräfte zu reorganisieren. Timothy Lenderking, ehemaliger US-Sondergesandter für den Jemen, betont, dass diese Bedingungen es der Ansarullah ermöglicht haben, das Kräfteverhältnis zu ihren Gunsten zu verändern.
In diesem Zusammenhang zeigen veröffentlichte Berichte, dass Mohammed bin Salman, der Kronprinz von Saudi-Arabien, in häufigen Gesprächen mit Trump um direkte Intervention und entschlossene Angriffe gegen die Ansarullah gebeten hat. Doch die Trump-Regierung hat sich, gestützt auf die Doktrin „Amerika zuerst“, geweigert, in einen zermürbenden Krieg einzutreten, und sich lediglich auf den Austausch von Informationen und die Entsendung von Kommandeuren der Centcom beschränkt.
Folgen der Nicht-Intervention der USA
Dieser Ansatz wird als sicherheitspolitischer Rückzug Washingtons angesehen, und Analysten sind der Meinung, dass dies ernsthafte Konsequenzen für die traditionellen Verbündeten der USA in der Region haben könnte. Die Bab-el-Mandeb-Straße, als einer der entscheidenden Punkte für den globalen Handel, ist größeren Bedrohungen ausgesetzt, was wirtschaftliche und sicherheitspolitische Folgen für die mit den USA verbündeten Länder haben könnte.
Es scheint, dass die Angst vor dem Eintritt in einen neuen Krieg, zusammen mit der wachsenden Macht der Ansarullah, neue Herausforderungen für die Trump-Regierung geschaffen hat. Insbesondere in einer Situation, in der die Bedenken über den Aufstieg Irans und dessen Einfluss auf die regionale Stabilität ebenfalls stark zugenommen haben.
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Al Jazara
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