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Die separatistische Gruppe zur Befreiung von Azawad in Mali fordert Gespräche mit der Türkei منبع تصویر: middleeasteye.net
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Die separatistische Gruppe zur Befreiung von Azawad in Mali fordert Gespräche mit der Türkei

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Die Befreiungsgruppe Azawad (FLA) in Mali berichtete von direkten Kontakten mit der Afrikagruppe und forderte eine Zusammenarbeit mit der Türkei. Diese Gruppe sucht nach einer politischen Lösung für die Krise im Land.

Die Befreiungsgruppe Azawad (FLA) in Mali gab gestern bekannt, dass sie direkte Kontakte mit der Afrikagruppe hatte und Gespräche mit der Türkei fordert, um zur Lösung der politischen Krise im Land beizutragen. Diese Anfrage wird in einem Kontext gestellt, in dem die Türkei als ein Schlüsselakteur in Mali auftritt.

Feldentwicklungen und unterschiedliche Ziele

Mohamed Al-Maloud Ramadan, Sprecher der FLA, sagte in einem Interview, dass diese separatistische Gruppe eine autonome Regierung im Nordosten Malis anstrebt. Die FLA kämpft derzeit zusammen mit der Gruppe JNIM (Jama'a Nusrat ul-Islam wa al-Muslimin) gegen die malische Regierung, wobei beide Gruppen gemeinsam Städte und Militärbasen erobern.

Während diese beiden Gruppen zusammenarbeiten, sind ihre Ziele unterschiedlich: Die FLA strebt die Unabhängigkeit von Azawad an, während JNIM die Regierung stürzen will. Diese Kooperationen auf den Schlachtfeldern im Norden und Zentrum Malis haben insbesondere in den letzten Monaten zugenommen.

Die Rolle der Türkei und die Bitte der FLA um Gespräche

Ramadan fügte hinzu, dass die Beziehungen der Türkei zur malischen Militärregierung erheblich gewachsen sind und dass das Land in den letzten Jahren militärische Ausrüstung, einschließlich Drohnen, an Mali verkauft hat. Dennoch fordert die FLA, dass die Türkei die komplexen Realitäten Malis berücksichtigt und die Angelegenheit Azawad nicht nur aus der Perspektive der Regierung von Bamako betrachtet.

Er betonte, dass die FLA einen Dialogkanal mit Ankara und Präsident Recep Tayyip Erdoğan etablieren möchte, um ihre Positionen direkt darzulegen. Ramadan sagte: "Wir verlangen nicht von der Türkei, militärische Konflikte zu wählen, sondern wünschen uns, dass sie unsere Realitäten hört und versteht."

Angesichts der zunehmenden Beziehungen der Türkei zu Mali ist Ramadan der Meinung, dass Ankara eine besondere Verantwortung in Bezug auf diese Krise hat und sich bemühen sollte, Frieden in Azawad durch Verhandlungen zu erreichen, nicht durch Zwang.

Folgen der Feldkooperation mit JNIM

Die FLA verteidigte auch ihre Feldkooperation mit JNIM und betonte, dass diese Zusammenarbeit nicht als politische Einheit zu verstehen sei. Ramadan räumte ein, dass diese Gruppen aufgrund gemeinsamer Feinde operativ näher zusammengerückt sind, ihre politischen Ziele jedoch nach wie vor völlig unterschiedlich sind.

Dieser operative Ansatz ist insbesondere bei den jüngsten koordinierten Angriffen im April und Juli deutlich, bei denen die beiden Gruppen gemeinsam militärische Ziele angreifen. Ramadan stellte klar, dass jede dauerhafte Vereinbarung die politische Situation in Azawad berücksichtigen muss.

Die Befreiungsgruppe Azawad (FLA) ist der Überzeugung, dass sie nicht nach ausländischen Unterstützern sucht, sondern nach Partnern, die zu einer gerechten und nachhaltigen politischen Lösung beitragen können.

Quelle: middleeasteye.net

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