Mohammad Irani, ehemaliger iranischer Botschafter im Libanon und Kuwait, analysierte in einem Gespräch, das am Samstag in Beirut stattfand, die aktuelle Situation Israels und der Hisbollah. Er betonte, dass Israel sich derzeit in einer Lage befindet, in der es nicht einfach von seinen Maßnahmen zurücktreten kann.
Komplexität der Gleichung von Rückzug und Abrüstung
Irani wies auf die Geschichte der israelischen Präsenz im Libanon hin und betonte, dass der Eintritt dieses Landes in den Süden Libanons mit dem Vorwand der Abrüstung der Hisbollah gerechtfertigt wurde. Er sagte: „Israel hat erklärt, dass es seinen Rückzug aus dem Libanon an die Abrüstung der Hisbollah und die Souveränität der libanesischen Regierung über den Süden des Landes knüpft.“
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Dieser iranische Diplomat verwies auf die Verhandlungen, die zwischen dem Libanon, den Vereinigten Staaten und Israel geführt wurden, und erklärte, dass diese Verhandlungen auch bilateral zwischen der libanesischen Regierung und Israel verfolgt wurden. Eine der wichtigsten Vereinbarungen war das Rahmenabkommen vom 26. Juni, das schrittweise Maßnahmen vorsah.
Hindernisse auf dem Weg zur Abrüstung der Hisbollah
Trotz dieser Vereinbarungen wies Irani darauf hin, dass die libanesische Regierung keine konkreten Ergebnisse erzielen konnte. Er sagte: „Die Hisbollah hat erklärt, dass sie sich nicht an die Vereinbarung gebunden fühlt, da sie nicht Partei dieser Vereinbarung war.“ Dieses Problem hat dazu geführt, dass das Thema Abrüstung weiterhin komplex und mit vielen Hindernissen konfrontiert ist.
Irani verwies auch auf die Hoffnungen der libanesischen Regierung, schrittweise in Richtung Abrüstung der Hisbollah zu gehen, und sagte, dass trotz der Bemühungen der libanesischen Armee die Betonung der Hisbollah auf die Nichterfüllung der Vereinbarungen diesen Weg überschattet. Er stellte fest, dass Israel einerseits seinen Rückzug an diese Frage knüpft und andererseits die Hisbollah diese Gleichung grundsätzlich nicht akzeptiert.
Mohammad Irani wies am Ende seiner Ausführungen auf die aktuelle Situation hin und sagte: „Es scheint, dass Israel sich in der letzten Situation befindet, in der es sein möchte, und es ist unwahrscheinlich, dass die Israelis unter den gegenwärtigen Bedingungen, angesichts des Kriegsumfelds im Iran, von ihren Maßnahmen zurücktreten wollen.“
Angesichts dieser Umstände scheint es, dass ein Rückzug Israels aus dem Libanon in naher Zukunft nicht möglich sein wird, und dieses Thema könnte weitreichende Folgen für die Sicherheits- und politische Lage in der Region haben.
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Al Jazara
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