Mohammed bin Salman, der Kronprinz von Saudi-Arabien, hat in zwei dringenden Telefonanrufen mit Donald Trump, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, um Luftangriffe auf die Stellungen der Houthi in Jemen gebeten. Diese Anfragen wurden im Zuge des Vormarsches der Houthi-Truppen in Richtung der Küstenstadt Mokha und in die Nähe der strategischen Straße Bab al-Mandab gestellt. Trump hat beide Anfragen abgelehnt und erklärt, dass Washington derzeit keine Pläne für eine direkte militärische Intervention hat und lediglich Informationen und Zieldaten den Saudis zur Verfügung stellt.
Präsenz amerikanischer Truppen in Saudi-Arabien
Derzeit sind etwa 200 amerikanische Soldaten in Saudi-Arabien stationiert, die eine beratende und nicht-kämpfende Rolle einnehmen. Dieses Ereignis findet statt, während die Konflikte im Jemen zunehmen und die Houthi mehr Kontrolle über die lebenswichtigen Handels- und Ölexportwege gewinnen. In dieser Situation ist Saudi-Arabien dringend auf militärische und sicherheitspolitische Unterstützung von den USA angewiesen, aber die negative Antwort aus Washington deutet auf die Instabilität der Sicherheitsabkommen zwischen den beiden Ländern hin.
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Lehren aus den Erfahrungen Irans
Diese Situation zeigt erneut, dass Abkommen und sicherheitspolitische Kooperationen mit den USA keine Garantie für Stabilität und Sicherheit bieten können. Die Erfahrungen Irans im Umgang mit externen Bedrohungen, insbesondere in den jüngsten Kriegen, zeigen, dass einheimische Verteidigungsfähigkeiten und die Abhängigkeit von internen Kapazitäten als effektive Lösung dienen können. Der zwölf Tage dauernde Krieg im Khordad 1404 und der vierzig Tage dauernde Krieg im letzten Esfand und im aktuellen Farvardin sind Beispiele für diese einheimische Abschreckungskraft, die es dem Land ermöglicht hat, sich gegen Angriffe zu behaupten.
Tatsächlich, wenn die Verteidigungsfähigkeit Irans von Abkommen und externen Unterstützungen abhängig gewesen wäre, wären in Krisensituationen keine dieser Länder zur Hilfe gekommen. Die einheimische Abschreckungs- und Verteidigungskraft Irans, einschließlich Luftverteidigungssystemen, ballistischen und Kreuzraketen sowie Drohnen, hat die Sicherheit des Landes aufrechterhalten.
Notwendigkeit einheimischer Macht und sicherheitspolitischer Unabhängigkeit
Die Erfahrungen Irans erinnern an die Realität, dass nachhaltige Sicherheit nur dann gewährleistet werden kann, wenn sie aus dem Inneren der Nation und mit Betonung auf einheimischen Fähigkeiten entsteht. Abkommen und internationale Kooperationsverträge können den nationalen Willen und die unabhängige Verteidigungskraft nicht ersetzen. Die USA, als globale Macht, gestalten ihre Abkommen nach momentanen Interessen, und aus diesem Grund stehen Länder, die ihre Sicherheit an diese Abkommen knüpfen, in Krisensituationen vor einem Unterstützungsdefizit.
Schließlich zeigt das iranische Modell, dass Investitionen in einheimische Verteidigungsfähigkeiten und die Abhängigkeit von menschlicher Kraft und nationalem Willen der einzige Weg sind, um echte Abschreckung zu schaffen. Sicherheit ist nicht importierbar und kann nur durch innere Stärke und Unabhängigkeit erreicht werden.
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Al Jazara
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