Mohsen Hassan-Zadeh, Schriftsteller und Kulturaktivist, hat in einem tiefgehenden Gespräch über seine Erfahrungen in Beirut nach der Ermordung von Sayyid die bitteren und süßen Realitäten dieser Stadt erzählt. Er, der sechzig Nächte unter dem Himmel von Beirut gelebt hat, erinnert sich an den Stolz und die Einheit des libanesischen Volkes in schweren Tagen.
Bilder und Gefühle am Eingang von Beirut
Hassan-Zadeh spricht in Bezug auf sein erstes Bild am Eingang von Beirut von Angst und Ungewissheit. Er sagt: „Bis Damaskus war alles ungewiss und voller Angst; die Angst, dass man uns nicht nach Beirut lassen würde.“ Doch als er die Grenze erreicht und von der Operation „Wad'e Sadiq 2“ hört, verwandelt sich diese Angst in Stolz. Er erinnert sich an die Freude und das Glück des syrischen Fahrers und der Passagiere, die für den Erfolg der Raketen beteten.
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Herausforderungen von Hezbollah und die Realitäten im Libanon
In diesem Gespräch verweist Hassan-Zadeh auf die Herausforderungen von Hezbollah nach dem Märtyrertod von Sayyid und die Schläge, die der organisatorischen Struktur zugefügt wurden. Er sagt: „Hezbollah hatte einen schweren Schlag erlitten; ein oder zwei Ränge des Führungspersonals waren gefallen und die nachfolgenden Schichten mussten sich selbst zum Überleben der Organisation schützen.“ Er verweist auch auf die Fehler der Analysten hinter dem Schreibtisch und betont, dass der Wille zum Widerstand noch nicht gebrochen ist.
Hassan-Zadeh erinnert sich an die Veränderungen der Emotionen im Libanon nach den Pager-Diensten und die Solidarität der verschiedenen Gemeinschaften, um den Verletzten zu helfen. Er spricht mit Bedauern über die alte Wunde der Spionage im Libanon und die Anwesenheit von Flüchtlingen mit salafistischen Neigungen und sagt: „Spionage ist die offene und alte Wunde des Libanon.“
Er spricht weiter über die Jugendlichen, die in den Ruinen die rote Fahne gehisst haben, und betrachtet diese Szene als ein Symbol für ihre Standhaftigkeit und Identität. „Diese Fahnen bedeuten den Schrei, dass unsere Identität nicht unter den Trümmern begraben wird“; dieser Satz von Hassan-Zadeh zeigt gut den Geist des Widerstands und den Willen des libanesischen Volkes.
Erinnerung an den Tod und die Standhaftigkeit der Menschen
Hassan-Zadeh verweist darauf, wie das Leben im Schatten des Todes die Menschen reinigt. Er glaubt, dass das Stehen an der Frontlinie, wenn es mit Überzeugung vermischt wird, die Masken von den Gesichtern der Menschen abnimmt, und sagt: „Die Menschen in Dahieh haben das Leben im Schatten der Gefahr nicht eingestellt.“
Er denkt an einen Kämpfer, der von der Sonne ferngehalten wurde und jetzt nach dem Märtyrertod von Sayyid sagt: „Warum sollte ich zurückkehren?“ Auf diese Frage antwortet Hassan-Zadeh mit nur einem Wort: „Überzeugung“ und betont, dass keine militärische Logik diese Standhaftigkeit erklären kann.
Schließlich spricht er über die kulturellen Einflüsse und die Kommunikation an der Front des Widerstands und betont die Notwendigkeit, die Kultur und Geschichte des Libanon richtig zu übersetzen und zu verstehen. Hassan-Zadeh ist der Überzeugung, dass kulturelle Kommunikation ernsthafter angegangen werden muss und mehr Anstrengungen unternommen werden sollten, um den Widerstand und die Kultur des Libanon vorzustellen.
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