Hajja Fatima Mohammed Saleh, eine 70-jährige jemenitische Frau, ist eine von unzähligen Personen, die aufgrund der jüngsten Kämpfe zwischen den staatlichen Kräften und den Huthis aus der Provinz Taiz im Südwesten Jemens vertrieben wurden.
Angriffe der Huthis und Vertreibung der Menschen
Die Rebellengruppe Huthi, die auch als Ansar Allah bekannt ist, kontrolliert jetzt viele Gebiete im Nordwesten Jemens, einschließlich der Hauptstadt Sanaa. Das Dorf Saleh in der Region Maqbanah war im Zentrum der Angriffe der Huthis und diese Gruppe hat alle Küsten des Roten Meeres, einschließlich der Hafenstadt Al-Mukha, erobert.
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Nach Berichten der Vereinten Nationen sind mindestens 100.000 Menschen aus ihren Häusern geflohen, und die meisten von ihnen haben aufgrund der schnellen Angriffe der Huthis nur wenig Hab und Gut mitgenommen. Saleh, die ihren Rollstuhl aufgrund der Unfähigkeit, unebenes Gelände zu überqueren, zurücklassen musste, sagte: „Dieser Angriff war sehr umfassend und wir haben nie etwas Vergleichbares gesehen. Die Kugeln wurden in alle Richtungen geschossen und wir hatten keine andere Wahl, als zu fliehen.“
Kritische Lage in den Lagern
Ali Al-Shamiari, der Generaldirektor der Exekutiveinheit für die Verwaltung der Flüchtlingslager in der Provinz Taiz, gab bekannt, dass zwischen dem 10. August und dem 15. September 65.845 Menschen vertrieben wurden. Etwa 95 Prozent dieser Personen stammen aus fünf Regionen, die die meisten Kämpfe erlebt haben: Jabal Habashi, Al-Ma'afir, Maqbanah, Al-Waziyah und Mawza.
Im Lager Mashrafa im Wadi Bakhawan in der Provinz Taiz ist die Lage äußerst kritisch. Osama Al-Wafi, der Aufseher dieses Lagers, beschrieb die Situation als „katastrophal und tragisch“ und sagte, dass in den letzten sechs Tagen mehr als 1500 Familien in die Lager eingetroffen sind, aber viele von ihnen leben im Freien, da es nicht genug Unterkünfte gibt.
Das Lager Al-Munij in der Region Al-Bayrin, etwa 40 Kilometer südwestlich der Stadt Taiz, hat sich zu einem vorübergehenden Zufluchtsort für Jemeniten entwickelt. Die Bewohner dieser Lager berichteten von einem Mangel an grundlegenden Dienstleistungen, einschließlich Trinkwasser und Hygiene. Hajji Saif Qaid Thabit, 73 Jahre alt, berichtete von den schwierigen Lebensbedingungen im Lager und sagte: „Wir wurden wegen des Krieges vertrieben und suchen jetzt nur noch nach einem Unterschlupf.“
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Al Jazara
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