Saadollah Zarei, Politikanalyst, hat in einer Pressekonferenz in Teheran die neuen Bedingungen Irans für den Beginn von Verhandlungen mit den USA und Israel erläutert. Zarei betonte, dass das nukleare Thema unter keinen Umständen verhandelbar sei, und verwies auf drei zentrale Forderungen Teherans, die die Aufhebung der maritimen Blockade, den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und die Einstellung der Operationen im Westjordanland umfassen.
Details der Bedingungen Irans
Zarei sagte in dieser Konferenz, die um 10 Uhr morgens stattfand, zu den Journalisten: "Iran wird die Verhandlungen nur beginnen, wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind." Er betonte, dass diese Bedingungen den ernsthaften Willen Irans zur Erreichung von Frieden und Stabilität in der Region widerspiegeln.
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Er fügte hinzu: "Die Aufhebung der maritimen Blockade bedeutet die vollständige Freiheit der Schifffahrt in den Gewässern des Persischen Golfs und des Omanischen Meeres. Diese Maßnahme ist nicht nur im Interesse Irans, sondern auch im Interesse aller Anrainerstaaten dieser Gewässer." Zarei verwies auch auf den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und sagte: "Diese Maßnahme könnte zur Verbesserung der humanitären Bedingungen in dieser Region beitragen und den Weg für ernsthaftere Verhandlungen ebnen."
Potenzielle Folgen
Zarei betonte, dass die Einstellung der militärischen Operationen Israels im Westjordanland zu einer Verringerung der Spannungen in dieser Region führen könnte. Seinen Angaben zufolge sind diese drei Bedingungen nicht nur im Interesse Irans, sondern auch im Interesse der gesamten Region und könnten den Weg für konstruktive Gespräche in der Zukunft ebnen.
Er fügte hinzu: "Iran wird unter keinen Umständen zulassen, dass das nukleare Thema in den Hintergrund gedrängt wird. Wir betonen, dass das iranische Nuklearprogramm eine nicht verhandelbare Angelegenheit ist und jede Verhandlung auf gegenseitigem Respekt und internationalem Recht basieren muss."
Zarei schloss mit der Betonung, dass die Erfüllung dieser Bedingungen zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten beitragen könnte und Iran bereit ist, in dieser Hinsicht ernsthafte Schritte zu unternehmen. Er wies auch auf die Bedeutung der Unterstützung der Anrainerstaaten für diese Bedingungen hin und forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen den islamischen Ländern.
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Al Jazara
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