Scheich Mohammed Qudura, Präsident des Zentrums Badr al-Kubri in Palästina, betonte auf der ersten internationalen Konferenz "Die Erweckung der Umma Mohammeds", die am 15. Oktober 1402 von der Weltversammlung Qadimun in Teheran veranstaltet wurde, die Notwendigkeit der Einheit der islamischen Welt und forderte die muslimischen Gelehrten auf, eine einheitliche Position gegen Unrecht und Übergriffe einzunehmen.
Notwendigkeit einer einheitlichen Position gegen Unrecht
Qudura erinnerte in dieser Sitzung die Muslime unter Berufung auf die Verse des heiligen Korans daran: "Haltet alle gemeinsam fest am Seil Allahs und spaltet euch nicht" und "Und dies ist eure Umma, eine einzige Umma, und ich bin euer Herr, so dient mir", und betonte, dass die islamische Umma gegen Unrecht und Übergriffe, insbesondere gegen das, was er als die Handlungen der USA und des zionistischen Regimes gegen die Völker der Region bezeichnete, wie eine einzige Hand handeln müsse.
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Reaktion auf die Entwicklungen in der islamischen Welt
Der Präsident des Zentrums Badr al-Kubri in Palästina wies auf die Haltung von Ayatollah Sayyid Ali Khamenei gegenüber den Entwicklungen in der islamischen Welt hin und sagte: "In den vergangenen Jahren hat er sich gegen Übergriffe und Unrecht gegenüber verschiedenen Völkern, einschließlich der Palästinenser, Libanesen, Jemeniten, Iraker und Afghanen, positioniert und die Notwendigkeit betont, gegen Unrecht vorzugehen." Diese Worte zeigen die Notwendigkeit eines einheitlichen Ansatzes gegen Unrecht und Übergriffe.
Qudura fügte hinzu: "Die Unterstützung der Unterdrückten sollte nicht auf eine Person, einen Führer oder einen Herrscher beschränkt sein, sondern ist eine allgemeine Verantwortung, und die gesamte Umma sollte sich gegen Unrecht positionieren." Er betonte, dass der Kampf gegen Unrecht und Imperialismus eine menschliche und moralische Pflicht ist und nicht auf Religion, Nationalität oder politische Stellung der Menschen beschränkt werden sollte.
Kritik am Schweigen der Gelehrten der islamischen Welt
Er kritisierte weiter das Schweigen oder die unzureichende Reaktion einiger Gelehrter der islamischen Welt auf die Entwicklungen in Gaza und erklärte: "Die Gelehrten der Umma sollten, wie sie in verschiedenen Phasen auf die Krisen und Konflikte in einigen islamischen Ländern reagiert haben, auch eine klare Position gegenüber dem Leid der Menschen in Gaza einnehmen." Diese Kritik zeigt deutlich die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion seitens der islamischen Gelehrten.
Qudura betonte abschließend die Notwendigkeit, dass die islamische Umma zu den Lehren des heiligen Korans und dem Lebensweg des Propheten Muhammad (s) zurückkehrt und sagte: "Islamische Einheit muss im wahrsten Sinne des Wortes in der Gesellschaft verwirklicht werden; eine Einheit, die die Völker näher zusammenbringt und nicht Spaltung schafft." Er äußerte die Hoffnung, dass dieser Aufruf die wachen Gewissen der islamischen Welt erreicht und die Muslime auf den Weg der Einheit, des Bewusstseins und des Handelns gemäß ihren religiösen und menschlichen Pflichten zurückkehren.
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Al Jazara
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