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Starker Rückgang des Schiffsverkehrs im Bab al-Mandab aufgrund militärischer Spannungen im Jemen منبع تصویر: fararu.com
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Starker Rückgang des Schiffsverkehrs im Bab al-Mandab aufgrund militärischer Spannungen im Jemen

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Der Schiffsverkehr im Bab al-Mandab hat kritische Niveaus erreicht und die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des globalen Handels haben zugenommen.

Der Schiffsverkehr im Bab al-Mandab ist stark zurückgegangen. Dieser Rückgang ist auf die zunehmenden militärischen Spannungen an der Westküste des Jemen und die Konflikte zwischen den jemenitischen Regierungstruppen und den Huthi zurückzuführen. Laut Statistiken passierten am Dienstag nur 25 Schiffe, darunter 11 eingehende und 14 ausgehende Schiffe, die Meerenge. Diese Zahl stieg am Mittwoch auf 28 Schiffe, darunter 16 eingehende und 12 ausgehende, fiel jedoch am Donnerstag wieder auf 26 Schiffe, darunter 10 eingehende und 16 ausgehende. Insgesamt passierten in den letzten drei Tagen 79 Handelsschiffe den Bab al-Mandab, während vor Beginn der Krise der tägliche Durchschnitt bei etwa 70 bis 75 Schiffen lag.

Auswirkungen der Konflikte auf die maritime Sicherheit

Die zunehmenden Spannungen an der Westküste des Jemen und die Konflikte zwischen den jemenitischen Regierungstruppen und den Huthi haben die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Bab al-Mandab und des Roten Meeres verstärkt. Diese Meerenge ist einer der sensibelsten Punkte des internationalen Seehandels. Die jemenitischen Regierungstruppen haben erklärt, dass sie eine umfassende Operation gegen die Huthi in der Stadt al-Mokha und den umliegenden Gebieten begonnen haben. Im Gegenzug behaupten die Huthi, dass die Kämpfe in den Küstenbezirken eingestellt wurden und die Regierungstruppen sich aus der Region zurückgezogen haben.

Kontrolle über die Insel Zukar und neue Bedrohungen

Eine der jüngsten wichtigen Entwicklungen ist die Kontrolle über die Insel Zukar im Roten Meer durch die Huthi. Diese Insel, die sich in der Nähe des Bab al-Mandab befindet, hat aufgrund ihrer strategischen Lage eine große Bedeutung für die Überwachung des Schiffsverkehrs und militärischer Bewegungen. Obwohl Berichte über die Kontrolle dieser Insel durch die Huthi veröffentlicht wurden, haben keine der beteiligten Parteien diese Nachricht offiziell bestätigt. Diese Insel steht derzeit unter der Kontrolle der nationalen Widerstandskräfte unter der Führung von Tariq Saleh, einem Mitglied des Präsidialrates des Jemen.

Die Huthi haben zuvor gegen Saudi-Arabien, einen der größten Ölproduzenten der Welt, mit einer maritimen Blockade gedroht. Wenn der Druck der Huthi auf den Bab al-Mandab zunimmt, werden die Haupttransportrouten für Energie aus den Golfstaaten einem höheren Risiko von Störungen ausgesetzt sein. Der Bab al-Mandab, der als ein Schlüsselpunkt im globalen Handel gilt, wurde in der Vergangenheit als „Träne-Tor“ bezeichnet, und ein großer Teil der Waren, des Öls und anderer Handelsgüter, die zwischen Asien und Europa transportiert werden, passiert diesen Weg.

Analysten haben gewarnt, dass die zunehmenden Spannungen in dieser Region zu einer neuen Welle von steigenden Ölpreisen auf den globalen Märkten führen könnten. In der Zwischenzeit warnte Rashad al-Alimi, der Präsident des Präsidialrates des Jemen, in einem Treffen mit Ihab Abou Sery, dem Botschafter Ägyptens, vor den Folgen der zunehmenden militärischen Spannungen in der Nähe des Bab al-Mandab und sagte, dass die militärische Lage im Bab al-Mandab nicht nur ein internes Problem des Jemen sei, sondern eine Bedrohung für den globalen Handel darstelle.

Quelle: fararu.com

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