Amerikanische Beamte und Vertreter der jemenitischen Huthis haben am Samstag, dem 21. September, in Oman direkt Gespräche geführt. Diese Verhandlungen fanden im Zuge neuer Fortschritte der Huthis an den Küsten des Roten Meeres und wachsender Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt in dieser Region statt.
Details der Verhandlungen in Maskat
Dieses Treffen, das offiziell nicht angekündigt wurde, fand in der US-Botschaft in Maskat statt. Informierte Quellen berichteten, dass die Regierung von Oman, die eine Geschichte der Vermittlung zwischen den USA und den Huthis hat, eine Schlüsselrolle bei der Durchführung dieser Verhandlungen gespielt hat. In diesem Treffen betonten die Vertreter der Huthis, dass sie nicht die Absicht haben, amerikanische Schiffe anzugreifen, und versicherten, dass sie sich an den Waffenstillstand von 1404 mit den Vereinigten Staaten halten werden.
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Verpflichtungen der Huthis und Reaktion der USA
Ein Vertreter der Huthis erklärte zudem, dass die Gruppe nicht beabsichtigt, israelische Schiffe oder andere Handelsschiffe ins Visier zu nehmen, jedoch sind Schiffe, die Saudi-Arabien gehören, von diesem Engagement ausgenommen. Die amerikanische Seite, die aus Mitarbeitern der Botschaft bestand, gab diesen Verhandlungen eine positive und konstruktive Antwort.
Mohammed Abdelsalam, ein hochrangiger Huthi-Beamter, der unter US-Sanktionen steht, und Abdulmalik al-Ajri waren ebenfalls Teil dieser Delegation. In Reaktion auf diese Verhandlungen betonte das US-Außenministerium den Schutz der Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer und die Verhinderung der Ausbreitung von Terrorismus aus dem Nahen Osten als grundlegende Interessen der Vereinigten Staaten.
Diese Verhandlungen finden unter dem Hintergrund statt, dass die Huthis den strategischen Hafen von Mokha und die Insel Perim an der Bab-el-Mandeb-Straße erobert und ihre Kontrolle über die Küsten des Roten Meeres ausgeweitet haben. Saudi-Arabien hat in Anbetracht dieser Entwicklungen um Unterstützung der USA gebeten. Die Vereinigten Staaten haben sich bisher geweigert, direkt in den Krieg einzugreifen, unterstützen jedoch weiterhin Saudi-Arabien mit Informationen und Zielvorgaben.
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Al Jazara
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