Andy Burnham, der Premierminister von Großbritannien, und Mark Carney, der Premierminister von Kanada, trafen sich am Mittwoch in Liverpool, um ihre bilateralen Beziehungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Verteidigung zu stärken. Dieses Treffen fand statt, während die beiden Premierminister im Everton-Stadion ein Fußballspiel verfolgten.
Betonung der Online-Sicherheit und Zusammenarbeit mit dem Technologiesektor
Laut einer Erklärung, die das Büro des Premierministers von Großbritannien veröffentlichte, vereinbarten die Führer beider Länder, dass Regierungen und der Technologiesektor zusammenarbeiten sollten, um die Online-Sicherheit zu gewährleisten und den Risiken der Künstlichen Intelligenz entgegenzuwirken. Dieses Treffen fand einige Tage nach den zunehmenden Diskussionen zwischen Unternehmen der Künstlichen Intelligenz über die Risiken dieser Technologie statt, auf die ein Sprecher von Burnham hinwies.
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Der Sprecher des Büros des Premierministers von Großbritannien erklärte: "Es ist eine gute Nachricht, dass Unternehmen, die die fortschrittlichsten Systeme der Künstlichen Intelligenz entwickeln, jetzt offen über die Risiken und auch die Chancen sprechen." Er fügte hinzu, dass politische Entscheidungen "auf der Grundlage von Beweisen und nicht von Vermutungen" getroffen werden sollten und dass die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen möglicherweise nicht ausreichen, um mit den Fortschritten der Künstlichen Intelligenz Schritt zu halten.
Rechtliche und regulatorische Herausforderungen
Derzeit haben weder Großbritannien noch Kanada spezielle Gesetze zur Regulierung der Künstlichen Intelligenz. Großbritannien hat seit März 2023 einen "pro-innovativen" Ansatz verfolgt, der auf verschiedenen Sektoren basiert, indem es den Regulierungsbehörden der verschiedenen Sektoren die Befugnis zur Überwachung der Künstlichen Intelligenz erteilt hat, ohne unabhängige Gesetze zu verabschieden.
Andererseits wurde die kanadische Initiative unter dem Titel "Gesetz über Künstliche Intelligenz und Daten" im Januar 2025 mit der Aussetzung des Parlaments ausgesetzt, und alle ausstehenden Gesetze wurden aufgehoben. Diese Maßnahme bedeutet, dass dieses Gesetz nicht erneuert wird, und derzeit verlässt sich die kanadische Regierung auf Datenschutzgesetze und einen freiwilligen Branchenkodex.
Entwicklung der Beziehungen zur Europäischen Union
Inmitten dieser Entwicklungen hat Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, vorgeschlagen, Kanada als ersten "Partnerstaat" der Europäischen Union zu benennen. Dieser Vorschlag wird gemacht, während Ottawa nach einer engeren Beziehung zu Europa in Zeiten von Handelskonflikten mit den Vereinigten Staaten strebt.
Es scheint, dass dieses Treffen nicht nur die Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz und Verteidigung, sondern auch die Stärkung der bilateralen und multilateralen Beziehungen auf internationaler Ebene beeinflussen wird. Burnham und Carney versuchen, durch enge Zusammenarbeit Sicherheit und technologische Fortschritte zu gewährleisten, indem sie die Herausforderungen und Chancen, die beiden Ländern bevorstehen, erkennen.
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Al Jazara
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