Der Al-Taawoun-Club sieht sich nach den Vorfällen in seinem letzten Spiel gegen Al-Hilal mit einer hohen Geldstrafe und der Absage von zwei Heimspielen konfrontiert. Die Fans dieses Teams wiederholten während des Spiels den Namen von Diogo Jota, dem verstorbenen portugiesischen Spieler, was viele Reaktionen hervorrief.
Aussetzung der Heimspiele
Das Disziplinar- und Ethikkomitee des Saudi-Arabischen Fußballverbands (SAFF) gab am Dienstag bekannt, dass Al-Taawoun aufgrund des inakzeptablen Verhaltens seiner Fans gezwungen ist, zwei Heimspiele hinter verschlossenen Türen auszutragen. Diese Entscheidung wurde drei Tage nach den Slogans der Fans in Unterstützung von Diogo Jota im Spiel gegen Al-Hilal getroffen.
Mehr lesen: Durchführung des T20-Cricketspiels zwischen Indien und Afghanistan in Neu-Delhi
Diogo Jota, der im vergangenen Jahr bei einem Autounfall in Spanien ums Leben kam, war ein enger Freund und Mitspieler von Ruben Neves, dem Mittelfeldspieler von Al-Hilal. Neves war einer der Personen, die an der Beerdigung von Jota teilnahmen.
Reaktionen auf die Slogans
Nach der Veröffentlichung von Videos dieser Slogans in den sozialen Medien gab es weitreichende Kritik, unter anderem von Cristiano Ronaldo, dem Kapitän von Al-Nassr. Ronaldo forderte in Anbetracht des inakzeptablen Verhaltens der Fans entschlossenes Handeln von den Behörden und verurteilte dieses Verhalten scharf. Er schrieb auf seinem Instagram-Account: "Die Liga muss handeln und solches Verhalten bestrafen. Das ist kein Fußball mehr, und es sollten Einschränkungen bestehen. Personen, die sich so verhalten, sollten keinen Zutritt zum Stadion erhalten."
Zusätzlich zu Ronaldo reichte Al-Hilal ebenfalls eine Beschwerde gegen Al-Taawoun beim SAFF ein und bezeichnete die Slogans der Fans als beleidigend und inakzeptabel. In der Zwischenzeit verurteilte der Al-Taawoun-Club in einer Erklärung dieses Verhalten und erklärte, dass solches Verhalten nicht die Haltung des Clubs oder seiner Fans widerspiegle.
Soziale und kulturelle Folgen
Dieser Vorfall hat nicht nur zu einer Geldstrafe für Al-Taawoun geführt, sondern wirft auch weitere Fragen zur Fußballkultur in Saudi-Arabien und dem Verhalten der Fans auf. Während Fußball als eines der Mittel zur Einheit und Freude in den Gemeinschaften anerkannt wird, können solche Verhaltensweisen dem Ansehen und dem sportlichen Geist im Land schaden.
Schließlich zeigt diese Geschichte die Herausforderungen, mit denen der moderne Fußball konfrontiert ist, und verdeutlicht die Notwendigkeit, einen gesunden und respektvollen Raum für alle Fans und Spieler zu schaffen.
Mehr lesen: Lamine Yamal sieht sich selbst als Ballon d'Or-Gewinner und betrachtet Mbappé als seinen Hauptkonkurrenten · Ein spannendes Duell in der Saudi Professional League: Al-Nassr gegen Abha
Al Jazara
روایت خاورمیانه



