Der Einsturz einer Goldmine im Bundesstaat West-Kordofan im Sudan hat mindestens 70 Menschen das Leben gekostet. Dieser Vorfall ereignete sich tragischerweise, während Arbeiter versuchten, Gold abzubauen, ohne sich der ernsthaften Gefahren bewusst zu sein, die sie bedrohten.
Details des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in einer der Goldminen in der Region West-Kordofan. Khair al-Sayed Jabara, einer der geretteten Arbeiter, sagte gegenüber Journalisten, dass er und andere Arbeiter die Nacht damit verbracht hätten, den Boden zu graben, um Zugang zu den Überlebenden zu erhalten. Er wies darauf hin, dass schwere Geräte benötigt werden, um die unter den Trümmern eingeschlossenen Personen zu retten.
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Amin Suleiman, ein weiterer Arbeiter, sagte ebenfalls, dass die Schächte so nah beieinander lagen, dass jeder von ihnen mit seinem Einsturz auch die benachbarten Schächte nach unten zog. Diese Situation erschwert die Rettungsarbeiten erheblich.
Tödliche Faktoren
Lokale Quellen berichten, dass die hohe Zahl der Opfer auf die Nichteinhaltung von Sicherheitsstandards und Rettungsausrüstung zurückzuführen ist. Das Sudanese Doctors Network, eine in Khartum ansässige medizinische Gruppe, erklärte, dass die Bemühungen zur Suche nach Überlebenden weiterhin andauern und die Möglichkeit eines Anstiegs der Opferzahl besteht. Diese Gruppe kritisierte auch den Mangel an Sicherheitsmaßnahmen vor Ort und betrachtete diese Nachlässigkeit als ernsthafte Bedrohung für das Leben der Arbeiter.
Der Krieg zwischen den sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces (RSF) seit April 2023 hat die Arbeitsbedingungen in den von dieser Gruppe kontrollierten Gebieten beeinträchtigt. Bergbauaktivitäten in diesen Gebieten gefährden das Leben von Zivilisten ohne die Einhaltung von Sicherheitsstandards und ausreichender Ausrüstung.
Hintergrund und Folgen
Der Sudan wird als einer der führenden Goldproduzenten in Afrika angesehen, und ein großer Teil des Goldes dieses Landes wird informell und in illegalen Minen abgebaut. Diese Situation trägt nicht nur zu Gefahren für die Arbeiter bei, sondern auch zu wirtschaftlichen und sozialen Problemen.
Die sudanesische Ärztegruppe forderte die Fortsetzung der Suchaktionen und die Bereitstellung medizinischer und logistischer Hilfe und bat diejenigen, die die Kontrolle über die Region haben, die unregulierten Bergbauaktivitäten zu stoppen. Diese Forderung ist eng mit der Sicherheit der Arbeiter und der Gewährleistung der öffentlichen Gesundheit verbunden.
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Al Jazara
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