Der Präsident des Libanon, Joseph Aoun, erklärte in einer Pressekonferenz in Beirut, dass der Libanon ein Sicherheitsabkommen mit Israel anstrebt, vorausgesetzt, dieses Land zieht seine Truppen aus dem libanesischen Gebiet ab. Aoun beschrieb dieses Abkommen als einen Schritt in Richtung eines zukünftigen Friedensabkommens.
Bedarf an Verhandlungen und Ende des feindlichen Status
Joseph Aoun sagte vor seiner Reise nach Frankreich, dass der Libanon keine andere Wahl hat, als zu verhandeln, und warnte, dass die andere Option möglicherweise zu einem kostspieligen Krieg führen könnte. Er betrachtete das unmittelbare Ziel darin, den feindlichen Zustand zu beenden und Sicherheit entlang der Grenzen herzustellen, und betonte, dass der Weg zu einem Friedensabkommen schrittweise erfolgen sollte.
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Der Wille des Libanon zur Entwaffnung der Hisbollah
Der Präsident des Libanon betonte auch den Willen seines Landes zur Entwaffnung der Hisbollah und sagte, dass diese Entscheidung "nicht verhandelbar und kein Diskussionsthema" sei. Dennoch betonte er Beiruts Bereitschaft, diese Angelegenheit friedlich zu lösen und einen weiteren Konflikt oder Bürgerkrieg zu verhindern. Aoun erklärte: "Unser Ziel ist kein Konflikt. Wir sind entschlossen, diese Angelegenheit friedlich zu lösen."
Erhalt internationaler Unterstützung und Rolle der temporären Truppe
Joseph Aoun sagte vor einem Treffen mit Emmanuel Macron, dem Präsidenten von Frankreich, und Abdullah II., dem König von Jordanien, dass das Ziel dieses Treffens darin besteht, internationale Unterstützung für die libanesische Armee zu sichern. Während die Mission der UN-Friedenskräfte (UNIFIL) bis zum 31. Dezember 2026 enden soll, sagte Aoun, dass der Libanon eine internationale temporäre Truppe zur Verhinderung eines Sicherheitsvakuums im Süden des Landes fordert.
Er betonte auch, dass die beste und optimalste Option weiterhin die Verlängerung des UNIFIL-Mandats sei, aber wenn nötig, akzeptiert der Libanon auch eine temporäre europäische, arabische, asiatische, amerikanische oder von den Vereinten Nationen unterstützte Truppe.
Beziehungen zu Iran und Wahlen in Israel
Der Präsident des Libanon sagte weiter, dass der Libanon keine Einwände gegen die Beziehungen zu Iran habe, betonte jedoch, dass diese Beziehungen auf gegenseitigem Respekt und Nicht-Einmischung in die Angelegenheiten des Libanon basieren sollten. Auf Fragen zu den bevorstehenden Wahlen in Israel erklärte Aoun, dass die entscheidende Frage für den Libanon sei, ob die zukünftigen Regierungen Israels "Stabilität, Sicherheit und Frieden" an ihren Grenzen wünschen werden.
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Al Jazara
روایت خاورمیانه



