Der Weltfußballverband (FIFA) gab am Donnerstag bekannt, dass der Bericht über den ausstehenden FIFA Forward Enterprise (FFE)-Plan seinem Rat vorgelegt wird. Diese Nachricht wurde veröffentlicht, nachdem Jesper Müller, der Präsident des dänischen Fußballs, die mangelnde Rechenschaftspflicht der FIFA in Bezug auf diesen Plan kritisiert hatte.
Muellers Kritik und unbeantwortete Fragen
Müller kritisierte letzte Woche in einer Sitzung des Rechtsausschusses der FIFA scharf die Organisation und erklärte, dass die FIFA auf wichtige Fragen zu dem ausstehenden FFE-Plan nicht geantwortet habe. Dieser Plan, der auf Vorschlag von Gianni Infantino, dem Präsidenten der FIFA, ins Leben gerufen wurde, beinhaltete den Verkauf von Geschäftsanteilen an Turnieren an ausländische Investoren. Müller betrachtete diese mangelnde Rechenschaftspflicht als ein Zeichen für die Schwäche des Managements der FIFA und forderte mehr Transparenz in dieser Angelegenheit.
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Die FIFA erklärte in einer Stellungnahme: "Die ständigen Ausschüsse der FIFA beraten und unterstützen den FIFA-Rat in verschiedenen Bereichen" und fügte hinzu: "Wie bereits angekündigt, wird der Bericht über den ausstehenden FIFA Forward Enterprise-Plan dem FIFA-Rat vorgelegt." Dieser Rat besteht aus 37 Mitgliedern, darunter der Präsident der FIFA, acht Vizepräsidenten und 28 von den Mitgliedsverbänden der FIFA gewählte Mitglieder.
Globale Reaktionen auf den Plan von Infantino
Infantinos Vorschlag, 20 Prozent der Anteile an den Weltmeisterschaftswettbewerben und anderen FIFA-Events zu verkaufen, hat weitreichende negative Reaktionen hervorgerufen. Verschiedene Konföderationen, darunter die UEFA, die Asian Football Confederation (AFC) und die Confederation of North, Central America and Caribbean Association Football (CONCACAF), forderten Änderungen in der Führungsstruktur der FIFA. Auch die Möglichkeit eines Misstrauensvotums gegen Infantino wurde diskutiert, jedoch erklärten informierte Quellen, dass der Präsident der FIFA weiterhin über ausreichende Unterstützung verfügt, um seine Amtszeit zu sichern.
Die FIFA-Präsidentschaftswahlen finden am 18. März 2027 in Rabat statt, und Infantino strebt eine vierte Amtszeit an. Angesichts der aktuellen Situation scheint es, dass die Gegner ihre Strategien ändern und sich darauf konzentrieren müssen, die Macht von Infantino einzuschränken.
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Welt des Fußballs vor grundlegenden Veränderungen steht und die FIFA auf die Kritik und Fragen reagieren muss, um ihre Glaubwürdigkeit und das öffentliche Vertrauen in ihr Management zu wahren.
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Al Jazara
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