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Die Polizei von Istanbul hat 150 LGBTQ+-Unterstützer festgenommen منبع تصویر: parsi.euronews.com
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Die Polizei von Istanbul hat 150 LGBTQ+-Unterstützer festgenommen

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Die Polizei von Istanbul hat bei einer Versammlung von LGBTQ+-Unterstützern vor dem Çağlayan-Gericht mindestens 150 Demonstranten festgenommen. Diese Proteste fanden nach den jüngsten Übergriffen auf LGBTQ+-Versammlungen statt.

Die Polizei von Istanbul hat gestern bei einer Repressionsaktion mindestens 150 LGBTQ+-Unterstützer vor dem Çağlayan-Gericht festgenommen. Die Demonstranten, die sich versammelt hatten, um die Freiheit von Personen zu fordern, die bei den jüngsten Übergriffen festgenommen worden waren, riefen Slogans und forderten ihre Rechte sowie die Rechte anderer Homosexueller. Die Polizei umzingelte die Versammlung und warnte, dass diese Demonstration nicht genehmigt sei, bevor sie die Demonstranten festnahm.

Details zur Versammlung und den Festnahmen

Unter den Festgenommenen waren auch zwei Journalisten. Laut Feride Eralp, einer feministischen Aktivistin, fand dieser Protest nach einer landesweiten Aktion am 12. und 13. September unter dem Titel "Meine Familie ist sicher" statt. Eralp erklärte, dass landesweit 162 Personen in Gewahrsam sind und in Istanbul mehr als 20 Personen offiziell festgenommen und über 30 Personen unter Beobachtung gestellt wurden. Sie fügte auch hinzu, dass sechs LGBTQ+-Vereinigungen in dieser Stadt Ziel von Übergriffen geworden sind.

Politische und soziale Hintergründe

Die türkische Regierung hat diese Operationen mit der Initiative von Präsident Recep Tayyip Erdoğan unter dem Namen "Jahrzehnt der Familie und Bevölkerung" in Verbindung gebracht. Während gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Türkei nicht illegal sind, sehen sich LGBTQ+-Personen in den letzten Jahren zunehmendem Druck von den Behörden ausgesetzt. Dieser Druck und die Repressionen haben zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und individuellen Freiheiten in der Türkei geführt.

Die Europäische Union äußerte am Montag Besorgnis über diese Festnahmen und forderte Ankara auf, die Menschenrechte zu respektieren. Dies zeigt deutlich die internationalen Bedenken bezüglich der Menschenrechtslage in der Türkei und insbesondere der Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft. Das Land sieht sich heftiger Kritik von internationalen Organisationen und Menschenrechtsgruppen ausgesetzt, und diese Festnahmen haben die Sorgen verstärkt.

Quelle: parsi.euronews.com

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